Gehälter steigen nach TVöD-Vorbild
Die Beschäftigten der AWO Thüringen erhalten ab dem kommenden Frühjahr 5,8 Prozent mehr Geld. Für Mitarbeitende in der Pflege gibt es eine weitere Zulage.
Die Berliner Senatsverwaltung will steigende Gehälter in der Jugendhilfe nicht weiter refinanzieren. Die Spitzenverbände reagieren empört.
Die erste Tarifrunde zwischen dem Arbeitgeberverband der AWO Thüringen und Verdi ist ins Leere gelaufen. Harsche Kritik kommt aus dem Erfurter Landtag.
Die Verhandlungen um einen ersten Tarifvertrag beim AWO Kreisverband Neuwied sind gescheitert. Die Mitarbeitenden sind nun zum Warnstreik aufgerufen.
Gut 4.000 Beschäftigte der AWO in Brandenburg erhalten eine Gehaltserhöhung von fünf Prozent. Für Verdi-Mitglieder gibt es einen Extra-Bonus.
Die AWO Rheinland hat sich mit der Gewerkschaft Verdi geeinigt. Ein einheitlicher Manteltarifvertrag für alle Beschäftigten soll für gleiche Bedingungen und gute Gehälter sorgen.
Die Thüringer AWO-Gliederungen bezahlen ihre Mitarbeitenden ab März 2025 analog zum TVöD. Das bringt für alle Beschäftigten eine Gehaltserhöhung mit sich.
Die AWO Alten-, Jugend- und Sozialhilfe Thüringen will Beschäftigte der übernommenen Regiomed-Einrichtungen nach dem Tarif der AWO Thüringen bezahlen. Eine Verschlechterung stelle das nicht dar.
Pflegende der freien Träger in Bremen erhalten ab September 5,5 Prozent mehr Gehalt. Außerdem wollen die Tarifparteien erfahrene Angestellte früher belohnen.

Die AWO Bayern will den Pflegeberuf attraktiver machen. Ein wichtiges Mittel dafür sei die Reduzierung der Arbeitszeit, sagt Stefan Wolfshörndl, Vorsitzender des Landesverbandes.

Das Entgeltsystem in Behinderten-Werkstätten muss reformiert werden. Der Handlungsbedarf sei dringend, warnt der AWO-Chef in Nordrhein-Westfalen Uwe Hildebrandt.
Die Mitarbeiter des Bremer Kinder- und Jugendheims Kaisenstift wollen streiken. Die Beschäftigten fordern einen Lohn nach Tarif.