Prien erwartet 5000 neue Stellen

Familienministerin Karin Prien (CDU) will die Freiwilligendienste stärken. Die eingeplanten Mittel bleiben aber hinter dem Stand von 2024 zurück.

Der Ex-Generalsekretär des Deutschen Caritasverbands Georg Cremer fordert Prioritäten in der Sozialpolitik. Überraschende Einsichten vermittelten auf dem Contec Zukunftsforum auch andere Vortragende.

Der AWO Bundesverband verurteilt die geplante Einstellung des Bundesprogramms ,Sprach-Kitas‘. Der Förderbedarf sei in der Pandemie gewachsen, sagt Vorständin Selvi Naidu.

Ein Bündnis aus AWO und weiteren Trägern fordert die Fortführung des Gute-Kita-Gesetzes. Ein Auslaufen hätte AWO-Vorständin Brigitte Döcker zufolge folgenschwere Konsequenzen.

Die Diakonie Niedersachsen warnt vor einer Überlastung von Kitas durch die Integration von Kindern aus der Ukraine. Vorstand Hans-Joachim Lenke wirbt für alternative Betreuungsmodelle.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband in Nordrhein-Westfalen warnt vor Personalmangel in Kitas. Mechthild Thamm, Fachgruppenleiterin für Kinder und Familien, hat Lösungsvorschläge.
Es braucht landesübergreifende Standards für Kitas. Ein Bundesqualitätsgesetz könne mehrere Probleme lösen, sagt Hildegard Thomas, Referentin für Kitas beim Caritasverband Bamberg.

Freie Träger in Berlin brauchen mehr Hilfe beim Ausbau von Kindertageseinrichtungen. Oliver Bürgel, Geschäftsführer des AWO Landesverbandes Berlin, richtet konkrete Forderungen an die Politik.

Die Caritas begrüßt den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen. Bei der Gewinnung von zusätzlichen Betreuungskräften sei aber ein Strategiewechsel nötig, sagt Präsident Peter Neher.

Der freien Wohlfahrtspflege in Sachsen-Anhalt ist der Anteil freier Träger bei Kindertageseinrichtungen zu gering. Liga-Geschäftsführerin Manuela Knabe-Ostheeren fordert mehr Gesetzestreue.

Das CJD kritisiert das vom Bundestag beschlossene Ganztagsförderungsgesetz. Für die Umsetzung der Ziele fehle Geld und gut ausgebildetes Personal, kritisiert Vorstandssprecher Oliver Stier.

Die Diakonie kritisiert das Aufholprogramm des Bundes für junge Menschen und Familien. Vor allem eine Gruppe wurde vergessen, sagt Sozialpolitikerin Maria Loheide.