„Politik muss schnell handeln“

Die Diakonie Deutschland fordert Tempo bei der Pflegereform. Besonders eine Leerstelle bemängelt Maria Loheide, Vorständin Sozialpolitik der Diakonie.

Bernhard Schneider, Chef der Evangelischen Heimstiftung, weist die Kritik an Caritas und Diakonie zurück. Er sieht die Schuldigen woanders.

Die Diakonie Bayern fordert Nachbesserungen am Entwurf der bayerischen Pflegereform. Pflegekräfte könnten von einer neuen Regelung schnell profitieren, sagt Vorständin Sandra Schuhmann.

Der deutsche Caritasverband kritisiert den Gesetzentwurf zur Pflegereform. Der Entwurf ist in zwei wichtigen Punkten unzureichend, sagt Präsident Peter Neher.

Das Bundesgesundheitsministerium will mit der Pflegereform Fehlanreize bei der Tagespflege beseitigen. Das Nachsehen werden die Einrichtungen haben, warnt die Vorsitzende der katholischen Altenhilfe Eva-Maria Güthoff.

Der Deutsche Caritasverband fordert, die Reform der Pflegeversicherung auf den Weg zu bringen. Die Zeit drängt, sagt Caritas-Präsident Peter Neher.

„Wir brauchen Planbarkeit“, fordert Thomas Schwarz. Der stellvertretende Caritasdirektor München und Freising will mehr finanzielle Sicherheit für soziale Einrichtungen in der Coronakrise.

Der Paritätische Landesverband Thüringen weist Forderungen der Politik nach täglichen Coronatests in Pflegeeinrichtungen zurück. Es gebe andere Prioritäten, sagt Geschäftsführer Stefan Werner.

Dem Devap geht der Bürokratieabbau in der ambulanten Altenpflege nicht schnell genug. Die veralteten Verfahren wirken abschreckend, sagt der Vorstandsvorsitzende Wilfried Wesemann.

Doris Schneider, Geschäftsleiterin Altenheime der Caritas München und Freising, kritisiert die Diskussion um die fehlende Impfbereitschaft des Pflegepersonals. Auch Pflegekräfte hätten Ängste und das Bedürfnis nach Information.

Die Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz warnt vor zu großem Vertrauen in Corona-Schnelltests. Sie könnten die Träger erst recht in die Bredouille bringen, sagt Vorständin Barbara Eschen.

Die Diakonie Mitteldeutschland fordert mehr Handlungsfreiheit in der Coronakrise. Vorstand Christoph Stolte macht konkrete Vorschläge.