Träger machen nur wenig Fortschritte

Die Barrierefreiheit der Internetseiten der 100 größten Unternehmen der Sozialwirtschaft kommt kaum voran. Das ist das Ergebnis einer Studie von Raimund Schmolze-Krahn, Vorstand des Inclusion Technology Lab.

Das vielfältige Leistungsangebot in einer homogenen Softwarelandschaft abzubilden, war die große Herausforderung der Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch. Die Lösung: VIA-S, eine integrierte Komplettlösung für das Sozialwesen.

Der Koalitionsvertrag sieht eine Stärkung der Digitalisierung vor. Einige Hilfefelder werden aber weiter vernachlässigt, kritisiert der Vorstand des Digitalverbandes Finsoz, Helmut Kreidenweis.

Die Diakonie Düsseldorf hat in eine Innovation investiert. Eine App erleichtert den Austausch zwischen den Fachkräften in heilpädagogischen Tagesgruppen mit hilfebedürftigen Kindern und ihren Eltern.

Projekte mit Künstlicher Intelligenz in Pflege und Eingliederungshilfe sind rar. Helmut Kreidenweis und Dietmar Wolff vom Digitalverband Finsoz geben einen Überblick über Forschung und Praxis.

Führungskräfte sollten Digitalisierung nicht nur als IT-Thema verstehen. Warum die digitale Transformation nicht ausschließlich eine technische Frage ist, zeigt Dominique Neumann von der rosenbaum nagy unternehmensberatung.

Die Verantwortlichen wissen oft selbst am besten, welche Qualifikationen sie benötigen. Wie Kolleginnen und Kollegen voneinander lernen, erklären Sarah Theune und Hartmut Kopf von Vediso.

Bei der Konzeption einer Plattform für soziale Dienstleistungen kann die Sichtweise der Zielgruppe helfen. So können praktikable Ideen entstehen, meint Thomas Herwig, Erfinder von Sociallook.net.

In der Sozialwirtschaft ist das agile Mindset noch nicht wirklich angekommen. Dabei können sich die Ergebnisse der modernen Arbeitsweise sehen lassen, zeigt Christin Domin von der Digitalagentur Flyacts mit einem ihrer Projekte.

Das Programm BeWoPlaner von beyondSoft unterstützt Mitarbeitende in der Eingliederungshilfe. Die Software bietet praxisorientierte Funktionen und hat einen eigenen Messenger.

Es ist Zeit, dass die Sozialwirtschaft ihre digitale Dividende sichert. Wie das geht, schreiben die Berater Hartmut Kopf und Raimund Schmolze-Krahn in ihrem Fachbeitrag.

Der Club 74 in Minden nutzt eine App zur besseren Kommunikation. Die Mitarbeiter des Trägers sollen sich untereinander und mit den betreuten Menschen direkter austauschen.