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ASB KV Kronach
Aktualisiert am 23.02.2022 - 15:39

Ex-Chef erhält Strafbefehl

Der ehemalige Geschäftsführer des ASB KV Kronach hat einen Strafbefehl erhalten. Der Mann soll Corona-Hilfen veruntreut haben.

  • Der Ex-Geschäftsführer des ASB KV Kronach muss eine hohe Geldstrafe zahlen.
  • Außerdem muss er knapp 95.000 Euro an Corona-Hilfen zurückerstatten.
  • Der Mann soll Corna-Hilfen auf sein eigenes Konto umgeleitet haben.

Das Amtsgericht in Hof hat gegen den ehemaligen Geschäftsführer des ASB KV Kronach einen Strafbefehl erlassen. Demnach muss der Mann eine Geldstrafe von 360 Tagessätzen zahlen. Außerdem muss er knapp 95.000 Euro an Corona-Hilfen zurückerstatten. Das hat das Gericht mitgeteilt.

Wegen Veruntreuung vor Gericht

Der Mann soll die Corna-Hilfen veruntreut haben, indem er Mittel aus dem Rettungsschirm zur Erstattung coronabedingter Mehrausgaben und Mindereinnahmen in den beiden Altenheimen des ASB in Rothenkirchen und Marktrodach auf sein eigenes Konto geleitet haben soll. Auf eine Bitte um Stellungnahme reagierte der Mann bisher nicht.

Gegen den Strafbefehl kann der Beschuldigte innerhalb von zwei Wochen Einspruch einlegen. Wenn er das tut, kann es noch zu einer Hauptverhandlung kommen, anderenfalls wird der Strafbefehl rechtskräftig. Dem ASB Kronach gehören zwei Pflegeheimen und eine ambulante Pflege. dh

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