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DRK KV Jeverland
Aktualisiert am 20.01.2022 - 08:51

Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen zum Teil ein

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt nicht weiter gegen drei Mitarbeitende eines Impfzentrums des DRK Jeverland. Der Verdacht auf Abrechnungsbetrug im Verband ist damit aber noch nicht aus dem Weg.

  • Die Staatsanwaltschaft Oldenburg stellt die Ermittlungen wegen Betrugs gegen drei Mitarbeitende eines Impfzentrums des DRK Jeverland ein.

  • Die Beschuldigten standen unter Verdacht im letzten Jahr Arbeitsstunden in einem Impfzentrum falsch abgerechnet zu haben.

  • Gegen drei weitere Mitarbeitende laufen die Ermittlungen weiter.

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat die Ermittlungen gegen drei Mitarbeitende des DRK Kreisverbandes Varel-Friesische Wehde eingestellt. Die Beschuldigten standen unter Verdacht, von Februar bis Juli 2021 mehr Arbeitsstunden in einem Impfzentrum des DRK Jeverland abgerechnet zu haben, als tatsächlich geleistet. Die Beschuldigten seien jedoch erwiesenermaßen unschuldig, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Gegen drei Mitarbeitende des DRK Jeverland laufen die Ermittlungen weiter.

Durchsuchungen führen zu Vertragskündigung

Die Polizei hatte im August 2021 Einrichtungen der DRK-Kreisverbände Jeverland, Oldenburg und Varel-Friesische Wehde sowie Privatwohnungen von Mitarbeitenden wegen des Verdachts auf Betrug durchsucht. Das Land Niedersachsen und der Landkreis Friesland hatten den Vertrag für das Impfzentrum mit dem DRK Jeverland daraufhin fristlos gekündigt und den Johannitern übergeben.

Der DRK Kreisverband Jeverland beschäftigt rund 30 Mitarbeitende. Der Verband ist in der ambulanten Pflege, Ausbildung in Erster Hilfe und im Schulbegleitdienst aktiv und hat eine Kleiderkammer. fb

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