Warken stellt sich Kritik an Reformvorhaben

Nina Warken musste sich Fragen zu ihren Vorhaben stellen. Unter anderem ging die CDU-Gesundheitsministerin auf das Gesetz zur Anpassung der Krankenhausreform und die Reform der Notfallversorgung ein.
Die Länder haben der Verordnung zum Krankenhaustransformationsfonds zugestimmt. In einer zusätzlichen Entschließung forderten sie die finanzielle Beteiligung des Bundes.
Der Marburger Bund kritisiert die Entwicklung christlicher Krankenhausträger zu Konzernunternehmen. Die Gewerkschaft fordert für sie entsprechende Regeln und Pflichten.
Der Gesundheitsausschuss behandelt die Pläne des Gesundheitsministeriums zur Krankenhausreform. Von AfD und BSW liegen Anträge vor.


Der Ex-Generalsekretär des Deutschen Caritasverbands Georg Cremer fordert Prioritäten in der Sozialpolitik. Überraschende Einsichten vermittelten auf dem Contec Zukunftsforum auch andere Vortragende.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek befürchtet eine Einführung von Versorgungsleveln durch die Hintertür. Der CSU-Politiker schließt ein Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht nicht aus.
Angesichts steigender Kosten fürchtet die AWO Westliches Westfalen um ihre Kur- und Rehaangebote. Sie will die Landesregierung für weitere Finanzhilfen in die Pflicht nehmen.

Bernadette Rümmelin sieht Lücken bei der neuen Pflegepersonalregelung für Krankenhäuser. Vor allem eine Ausnahme kritisiert die Geschäftsführerin des katholischen Krankenhausverbandes.
Die Caritas im Bistum Münster will mehr Geld für ihre Krankenhäuser. Anlass für die Forderung ist der Krankenhausplan der nordrhein-westfälischen Landesregierung.

Der katholische Krankenhausverband fordert eine zügige Umsetzung der im Ampel-Koalitionsvertrag angekündigten Reformen. Zwei Dinge haben für den Vorsitzenden Ingo Morell dabei Priorität.

Für eine Zuzahlung müssen Kliniken Coronapatienten künftig mindestens drei Tage stationär behandeln. Die Regelung greift zu kurz, warnt die Geschäftsführerin des Katholischen Krankenhausverband Deutschlands, Bernadette Rümmelin.

Eine mögliche Impfpflicht belastet das Personal im Gesundheitswesen, sagt der Vorsitzende des Brüderkrankenhauses in Trier, Markus Leineweber. Um die Impfzahlen zu erhöhen, müsse die Politik einen anderen Weg einschlagen.