Für alle Beteiligten beginnt eine spannende Zeit

Alle 54 Brandenburger Krankenhäuser haben Geld aus dem Krankenhauszukunftsfonds beantragt. Gesundheitsministerin Ursula möchte nun die Digitalisierung im Bundesland voranbringen.

Der Bevölkerungsschutz in Deutschland muss stärker gefördert werden, fordert das DRK in Baden-Württemberg. Die aktuelle Praxis der Finanzierung sei nicht akzeptabel, so Präsidentin Barbara Bosch.

Die Zahl der Akutkrankenhäuser auf 600 zu reduzieren, ist realitätsfremd, warnt Bernadette Rümmelin. Für den Strukturwandel müsse ein anderer Maßstab als Effizienz gelten, sagt die KKVD-Chefin.

Freigemeinnützige Krankenhäuser im Landkreis Herford droht die Schließung, warnt Georg Rüter. Der Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen kritisiert die Bevorteilung kommunaler Häuser.

Der Deutsche Evangelische Krankenhausverband fordert eine Reform der Krankenhausfinanzierung. Vor allem die Personalkosten seien ein Problem, kritisiert Verbandschef Christoph Radbruch.

Die Politik soll Krankenhäuser beim Ausbau der ambulanten Versorgung finanziell unterstützen. Auch müsse es neue Gesetze geben, fordert KKVD-Chefin Bernadette Rümmelin.

Die Notfallversorgung muss auch jenseits der Fallpauschale refinanziert sein, sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Sicherstellungszuschläge seien ein gutes Instrument.

Beate Bröcker, Staatssekretärin in Sachsen-Anhalt, fordert den Schwung aus der Pandemie für den Umbau der Krankenhausstrukturen beizubehalten. Die Zeit für Kliniken in ländlichen Regionen drängt, sagt die SPD-Politikerin.

Die katholischen Krankenhäuser wollen eine dezentrale Kliniklandschaft in Deutschland. Nicht jeder Klinikstandort werde in den kommenden Jahren gebraucht, erwartet der stellvertretende KKVD-Chef Ingo Morell.

Der AWO Bezirksverband Hannover fordert einen größeren Rettungsschirm für Eltern-Kind-Kliniken. Hilfen von anderer Seite seien nicht zu erwarten, sagt Vorstandsvorsitzender Marco Brunotte.

Bernhard Schneider, Chef der Evangelischen Heimstiftung, weist die Kritik an Caritas und Diakonie zurück. Er sieht die Schuldigen woanders.

Christian Larisch, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der 53 katholischen Krankenhäuser im Erzbistum Paderborn, wendet sich mit einem Hilferuf an die Politik. Die Kliniken müssten über drastische Einschnitte nachdenken.