Warum wir trotzdem weitermachen

Das BfArM hat die Mobilitätsanalyse von Lindera nicht als Digitale Pflegeanwendung anerkannt. Geschäftsführerin Diana Heinrichs erklärt, warum sie nicht gegen die Entscheidung klagen will.

Ein neues Gutachten soll die Blaupause für eine umfassende Pflegereform liefern. Für Diskussion sorgt jetzt schon die individuelle Ermittlung des Pflegebedarfs.
Bis sich eine neue Regierung gefunden hat und beschlussfähig ist, gilt voraussichtlich für mehr als ein halbes Jahr ein vorläufiger Haushalt. Das hat in vielen Hilfebereichen Konsequenzen für die Finanzen der Träger.

Mit der neuen Regierung ergeben sich neue Chancen für die Pflege. Vertreter aus der Branche und der Politik diskutieren über das richtige Lobbying, konkrete Lösungen und Wünsche an die Koalitionäre in Spe.
Die Kinder- und Jugendhilfe stößt zunehmend an ihre Grenzen. Die Branche diskutiert, wie überlastet der Hilfebereich ist und was Abhilfe schaffen würde.

Die Leistungsfähigkeit der Jungendhilfe ist in Gefahr. Für stabile Angebote sollten Leistungserbringer bereit sein, in den Konflikt zu gehen, meint EJF-Geschäftsbereichsleiter Martin Isermeyer.

Die öffentliche Hand spart besonders an der Kinder- und Jugendhilfe. Dabei zahlen sich Investitionen in die Prävention mehrfach aus, meint Volker Stock, Geschäftsführer Fachverband Evangelische Jugendhilfen.

Jugendämter reagieren auf die hohe Belastung oft pragmatisch. Notwendig sei jedoch ein Umdenken bei der Angebotsstruktur, meint Birgit Westers Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat oft auf die drohende Überlastung hingewiesen. Beigeordneter Marc Elxnat fordert eine Personalinitiative in den Kommunen.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat bei seiner Krankenhausreform von ,Ent-Ökonomisierung` gesprochen. Das ist volks- und betriebswirtschaftlicher Blödsinn, meint Agaplesion-Chef Markus Horneber.

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche macht Menschen zu Verlierern, die zuvor keine Hilfe brauchten. Darauf muss Soziale Arbeit reagieren, meint der Vorstand Caritas Nürnberger Land, Michael Groß.

Überall fehlen Ressourcen. Um jungen Menschen zu ihrem Recht auf Förderung zu verhelfen, brauche es gesamtpolitischen Willen, meint Wolfgang Vorwerk, Vorstand des Leinerstift.