Wir brauchen mehr wirtschaftliches Denken

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat bei seiner Krankenhausreform von ,Ent-Ökonomisierung` gesprochen. Das ist volks- und betriebswirtschaftlicher Blödsinn, meint Agaplesion-Chef Markus Horneber.

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche macht Menschen zu Verlierern, die zuvor keine Hilfe brauchten. Darauf muss Soziale Arbeit reagieren, meint der Vorstand Caritas Nürnberger Land, Michael Groß.

Überall fehlen Ressourcen. Um jungen Menschen zu ihrem Recht auf Förderung zu verhelfen, brauche es gesamtpolitischen Willen, meint Wolfgang Vorwerk, Vorstand des Leinerstift.

Die EU will die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern beenden. Dafür macht sie den Arbeitgebern weitreichende Vorgaben. Die Branche debattiert, was das für Tarifwerke sozialer Träger bedeutet.

Eine Pädagogikprofessorin, ein Beauftragter für Gewalt- und Kinderschutz, die Leiterin des pädagogischen Intensivbereichs einer diakonischen Einrichtung und ein Professor für Intensivpädagogik diskutierten online über Gewalt in…

Die Gleichbehandlung der Geschlechter müssen Tarifpartner auch heute schon gewährleisten. Die Entgelttransparenzrichtlinie der EU erhöhe lediglich den bürokratischen Aufwand, kritisiert VdDD-Chef Max Mälzer.

Die Entgelttransparenzrichtlinie biete die Chance, Lohnunterschiede zwischen Berufen abzuschaffen, argumentiert PATT-Geschäftsführerin Anne Daburger. Dafür sei eine Überarbeitung der Tarifwerke unerlässlich.

Die Richtlinie zur Entgelttransparenz helfe, Tarifwerke weiterzuentwickeln, meint Rifat Fersahoglu-Weber, Chef des AWO-Arbeitgeberverbands. Das dürfe jedoch nicht zu unverhältnismäßiger Regulierung führen.

Refinanzierte Tariflöhne erleichtern die Umsetzung von Entgelttransparenz. Träger sollten aber auch Bereiche ohne entsprechende Refinanzierung in den Blick nehmen, meint Christiane Hasenberg von Curacon.

Der Wandel in der Bevölkerungsstruktur ist für die Soziale Arbeit eine Chance. Trotz aller Widrigkeiten verbuche die Pflege erste Erfolge, meint Demograf Florian Breitinger.

Die EU-Richtlinie stelle kirchliche AVR und Tarifverträge gleich, lobt Caritas Dienstgeber-Chef, Marcel Bieniek. Das bedeute allerdings einen großen Aufwand für die Caritas.

Der Staat hat gemeinnützigen Organisationen die Daseinsfürsorge übertragen, aber das Kostenrisiko nicht übernommen. Elke Gundel, Geschäftsführerin der Liebenau Teilhabe, fordert einen Risikozuschlag.