So zahlt die Sozialwirtschaft 2025

Neue Abschlüsse und das Tariftreuegesetz sorgen für Dynamik in der Tariflandschaft. Die rasanten Veränderungen erhöhen den Druck auf Arbeitgeber, ihre tariflichen Strukturen zu professionalisieren.
Beschäftigte in der Sozialwirtschaft profitieren von deutlichen Entgelterhöhungen und neuen Zulagen. Für einen gesonderten Inflationsausgleich hat sich nur ein Teil der Sozialunternehmen entschieden.
Das private Unternehmen 'Pflegen und Wohnen' liegt im Krankenhaus und in der Altenhilfe weiter vorn. Diakonische Tarifwerke sichern sich oft Platz zwei. Das zeigt unser Ranking der Stundenlöhne.
Der private Anbieter 'Pflegen und Wohnen' zahlt im Westen oft über dem Schnitt. Im Osten gewinnt meist die Diakonie. Die größte Differenz nach unten verzeichnet in Ost und West der Internationale Bund.
Die Diakonie ist stark in Norddeutschland, im Süden macht das DRK das Rennen. Im Tarifgebiet Ost und West punkten die Paritäter. Das zeigt unser Vergleich der Verbände nach Region.
Die Gehälter in der Altenhilfe halten mit denen anderer Branchen mit. Altenpflegerinnen und Pflegedienstleiterinnen gehören teilweise zu den Spitzenverdienenden. Hilfskräfte haben das Nachsehen.
Die Löhne steigen im Laufe der Karriere unterschiedlich stark. Die größte Spanne zwischen den Gesamteinkommen in der Altenhilfe haben Hilfskräfte nach 30 Berufsjahren im Tarifgebiet Ost.
Steigende Zuschläge machen Jobs attraktiver. Mehrere Träger erhöhen mit den Entgeltsteigerungen auch die Pflegezulage. Zwei Tarifwerke haben neue Zulagen analog zum TVöD eingeführt.

Knappe Finanzen in den Kliniken, immer größere Einheiten sowie der Schatten von Corona prägen die neue Ausgabe. Außer Fusionen, Übernahmen und organischem Wachstum wirken staatliche Hilfen auf die Kennzahlen.
An der Spitze der 100 größten Sozialunternehmen in Deutschland gibt es einen Wechsel. Die Alexianer haben Platz 1 erobert. Das BRK, Branchenprimus des Vorjahres, rutscht ab.
Von 333 Unternehmen haben 272 ihren Umsatz um mehr als ein Prozent erhöht. Die größten Anstiege der Erlöse erklären sich durch Fusionen von Konzernen.
86 der 100 größten Träger aus der Sozialwirtschaft gaben uns über ihre Unternehmen ausführlich Auskunft. Sie sind hier in alphabetischer Reihenfolge mit Angaben zu Größe, Töchtern und ihren Geschäftsfeldern aufgeführt.