Mitarbeiterin soll vier Heimbewohner getötet haben
In einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung des Oberlinhauses sind vier Bewohner gewaltsam ums Leben gekommen. Eine Mitarbeiterin steht unter dringendem Tatverdacht.
In einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung des Oberlinhaus sind vier Bewohner getötet worden, eine weitere Bewohnerin ist schwer verletzt.
Eine Mitarbeiterin des Unternehmens soll für die Tat verantwortlich sein.
Das Motiv ist unklar.
Vier Bewohner einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung des Oberlinhaus in Potsdam sind gewaltsam zu Tode gekommen. Eine weitere Bewohnerin liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Eine 51-jährige Mitarbeiterin des Hauses steht unter dringendem Tatverdacht und wurde vorläufig festgenommen. Die Verletzungen aller Opfer sind nach bisherigen Erkenntnissen auf schwere, äußere Gewaltanwendung zurückzuführen. Das geht aus einer Mitteilung der Polizei hervor.
Mitgefühl mit Angehörigen
„Wir sind fassungslos, weil wir diese Tat in keiner Weise verstehen können. All unsere Sorge und unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Betroffenen sowie den Kolleginnen und Kollegen im Thusnelda-von-Saldern-Haus. Wir beten inständig dafür, dass unsere Bewohnerin im Krankenhaus ihre Verletzungen überleben wird“, sagt Matthias Fichtmüller, Theologischer Vorstand im Oberlinhaus.
Im Oberlinhaus arbeiten 1.955 Beschäftigte an 26 Standorten. Der Träger von Einrichtungen der Behindertenhilfe, einer Klinik und Kitas hat 2019 einen Umsatz von 130 Millionen Euro erwirtschaftet. dh