Beschäftigte erhalten fünf Prozent mehr Geld
Die Paritätische Tarifgemeinschaft hat fünf Prozent mehr Geld für Mitarbeitende in Rheinland-Pfalz und im Saarland ausgehandelt. Notfallsanitäter erhalten künftig ab dem ersten Jahr eine Zulage.
Die Paritätische Tarifgemeinschaft (PTG) hat sich mit der Gewerkschaft Verdi auf eine Erhöhung der Entgelte in Rheinland-Pfalz und im Saarland geeinigt. Sie gilt für Beschäftigte der Mitgliedsunternehmen der PTG in den beiden Bundesländern und findet in mehreren Schritten statt.
Die Vereinbarung im Detail:
- Ab Januar 2026 greift eine Sockelerhöhung um 50 Euro für die Entgeltgruppen P 1 bis P 3, S 2 bis S 3 und A 1 bis A 4.
- Gleichzeitig steigen die Tabellenentgelte linear um 2,75 Prozent.
- Weitere 2,25 Prozent gibt es ab April 2027.
Im Rettungsdienst gibt es besondere Regelungen. Diese betreffen Beschäftigte des ASB-Landesverbandes Rheinland-Pfalz:
Die Entgeltgruppen R 1 und R 2 erhalten zum Januar 2026 ein Gehaltsplus von 50 Euro.
Die Tabellenentgelte steigen gleichzeitig um 2,75 Prozent.
Eine neue Zulagenstufe für Notfallsanitäter bringt ihnen ab dem ersten Tätigkeitsjahr ein Plus von 75 Euro.
Ab April 2027 gelten folgende Zulagen: Für Stufe 1 beträgt das Plus dann 75 Euro, für Stufe 2 sind es 150 Euro, für Stufe 3 gibt es 250 Euro, die Stufen 4 bis 6 erhalten jeweils 400 Euro mehr.
Die Ausbildungsvergütungen steigen um 75 Euro monatlich zum 1. Januar 2026, zum 1. Januar 2027 gibt es weitere 90 Euro.
Zum Arbeitgeberverband Paritätische Tarifgemeinschaft (PTG) gehören zehn Paritätische Landesverbände und über 460 Unternehmen. Die PTG verhandelt die Entgelte für mehr als 77.000 Beschäftigte in 13 Bundesländern. Dabei gilt ein bundesweit einheitlicher Manteltarifvertrag für alle Bundesländer außer Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin. Für die Bundesländer verhandelt die PTG jeweils eigene Entgelttarifverträge.
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