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Wohlfahrt Intern
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Kirsten Hommelhoff
Aktualisiert am 27.11.2020 - 11:21

Wir müssen Kontakt zu den Bürgern suchen

Kirsten Hommelhoff, Generalsekretärin des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, über den Existenzdruck durch Pandemie und Nullzins, das elitäre Image und Diversität in Führungsgremien.

Sie haben Ihre Position als neue Generalsekretärin des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen in einem besonders schwierigen Jahr angetreten. Wie sehr hat die Corona-Pandemie den Stiftungen in Deutschland zugesetzt?
Viele Stiftungen erleben aktuell eine herausfordernde Zeit. Gerade Sozialunternehmensstiftungen treffen die Auswirkungen der Pandemie unmittelbar. Ihr Engagement ist in der Krise besonders gefragt, vor allem wenn sie Träger von Altenheimen, Krankenhäusern, Behinderten- oder Jugendeinrichtungen sind. Was die finanziellen Auswirkungen der Pandemie auf Stiftungen angeht, ist eine pauschale Aussage schwer. Aktuell werten wir eine Panelbefragung zum Thema Corona aus. Es sieht danach aus, dass etwa ein Viertel der von uns befragten Stiftungen zwischen März und Oktober 2020 im Vergleich zum Vorjahr einen Einbruch der Spenden verzeichnen musste. Bei knapp 60 Prozent entsprechen die Einnahmen dem Vorjahresniveau. Rund zehn Prozent konnten mehr Spenden einnehmen.

Lesen Sie das gesamte Interview in unserer aktuellen Ausgabe.

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