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AWO KV Frankfurt am Main
Aktualisiert am 27.11.2020 - 11:18

Verbrannte Erde

Die ehemalige Führung hat einen Schaden in Millionenhöhe hinterlassen. Die neue Doppelspitze will mit der Vergangenheit aufräumen. Doch so schnell wird sie die nicht los.

In der Geschäftsstelle der AWO Frankfurt am Main gibt es eine Kasse mit Bargeld. Aus ihr bezahlt der Verband kleine Besorgungen wie Blumensträuße oder erstattet dienstliche Auslagen wie Parkgebühren. Regelmäßig zählen Mitarbeitende das Geld und notieren den Betrag in einem Protokoll. Dieses landet auf dem Tisch des Verbandschefs, der es unterschreibt. So war es lange eingeübte Routine. Seit Steffen Krollmann die AWO in der Mainmetropole führt, läuft es anders. „Ich unterschreibe das Protokoll nicht einfach nur, sondern überprüfe den Betrag in der Kasse“, sagt er. Krollmann ist seit August neuer Vorstandsvorsitzender der AWO Frankfurt. Die Botschaft, die er mit seiner Betrugsprüfung auf niedrigster Ebene senden will, ist eindeutig: Der Verband hat aus der Vergangenheit gelernt.

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