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Tarif und Wirklichkeit
Aktualisiert am 25.06.2021 - 10:42

Sieger auf den zweiten Blick

Im Bundesvergleich hinkt die freigemeinnützige Sozialwirtschaft bei den Löhnen in der Krankenpflege leicht hinterher. Doch der Rückstand hat einen statistischen Grund.

Freigemeinnützige Träger ziehen in der Krankenpflege beim bundesweiten Gehaltsvergleich den Kürzeren. Vor allem Fachkräfte verdienen in der Wohlfahrt auf den ersten Blick weniger als der Durchschnitt der Branche, wie der Vergleich mit dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit zeigt. Aber da die Mediane aus dem Entgeltatlas inklusive aller Zulagen berechnet sind, die Werte aus unseren Entgelttabellen jedoch ohne, dürfte das reale Gehalt in der Wohlfahrt in etwa gleichauf, teilweise über den Medianen liegen. Die Höhe der Mediane belegt weiter, dass auch die privaten Anbieter auf Tarifniveau zahlen.

Die Diakonie Niedersachsen bezahlt Krankenpflegehelferinnen im ersten Berufsjahr am besten. Ihr Monatsgehalt liegt 268 Euro über dem westdeutschen Median von 2577 Euro. Mit steigender Berufserfahrung ziehen immer mehr westdeutsche Verbände vorbei. Während Einsteigerinnen der Diakonie Rheinland-Westfalen- Lippe noch einen Euro weniger pro Monat verdienen als der westdeutsche Durchschnitt, bekommen Hilfskräfte des Trägers nach 25 Berufsjahren ein Gehalt, das 552 Euro über dem Median West liegt.

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