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Hochwasser
Aktualisiert am 03.09.2021 - 08:24

Nach der Sintflut

DRK Rettungswache Altenahr © Thorsten Trütgen

Das Hochwasser im Westen Deutschlands hat auch Träger von sozialen Einrichtungen getroffen. Die Rückkehr in den Normalbetrieb ist für viele schwierig.

Nach anhaltenden und schweren Niederschlägen bahnten sich Mitte Juli in Westdeutschland ungeheure Wassermassen ihren Weg. Sie hinterließen Schneisen der Verwüstung. In Rheinland-Pfalz und Nordrhein Westfalen, den besonders betroffenen Bundesländern, waren die Hilfsorganisationen im Dauereinsatz. Das Bayerische Rote Kreuz entsandte mehr als 1800 Frauen und Männer in das Schadensgebiet. Mit über 2200 Kräften absolvierte die Johanniter-Unfall-Hilfe den größten Katastrophenschutzeinsatz ihrer Geschichte. Sie übernahm die medizinische Basisversorgung, verteilte täglich tausende Mahlzeiten und leistete psychosoziale Notfallhilfe.

Das alles brauchten auch die eigenen Leute. Denn die Helfenden waren gleichzeitig auch Betroffene. Die Wucht des Hochwassers traf die Träger sozialer Einrichtungen so unvermittelt wie die Bevölkerung. Rettungswachen, Kitas, Altenheime oder Krankenhäuser standen unter Wasser. Bis heute können DRK, Diakonie und Caritas teilweise ihre Dienste nicht mehr oder nur noch eingeschränkt anbieten. In Nordrhein Westfalen sind 200 Kitas massiv beschädigt. Mitarbeitende und Betreute sind traumatisiert.

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