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Social Start-ups
Aktualisiert am 30.10.2020 - 09:12

Innovationskraft besser präsentieren

Im Gegensatz zu Start-ups gelten Wohlfahrtsverbände nicht als Quellen neuer Ideen. Gemeinnützige Träger sollten ihre Kreativität selbstbewusst vertreten, sagt die Berliner Caritasdirektorin Ulrike Kostka.

Viele Verbände und Organisationen der freien Wohlfahrtspflege haben in den letzten Jahren ihren 100. Geburtstag gefeiert. Manche sind sogar wesentlich älter. Öffentlichkeit und Politik nehmen Wohlfahrtsverbände und ihre Mitglieder als verlässliche und starke Organisationen wahr. Häufig sind sie Schwergewichte in Verhandlungsprozessen mit Staat und Kostenträgern. Sie können unbequem sein, wenn sie sozialpolitische Forderungen stellen. Gleichzeitig sind Wohlfahrtsorganisationen auch abhängig von Staat und Kostenträgern. Sie sind grundsätzlich aufgefordert, ihre Mittelverwendung und ihr Handeln transparent zu machen. Wohlfahrtsverbänden haftet häufig das Image von Dinosauriern an, die wenig hip und innovativ sind. Soziale Start-ups, die sich scheinbar immer weiterentwickeln und neue Ideen auf den Markt bringen, gelten als Kontrastprogramm. Kann sich die Innovationskraft der freien Wohlfahrtspflege wirklich nicht mit der von Start-ups messen? Sind Social Start-ups beim Thema Innovation die Gewinner?

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