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Nachwuchs gewinnen
Aktualisiert am 25.06.2021 - 11:14

Bei der Zielgruppe punkten

Soziale Arbeit ist auf qualifizierte und engagierte Beschäftigte angewiesen. Doch die Konkurrenz um Fachkräfte wird immer größer. Wie Träger mit der richtigen Strategie passende Kandidaten ansprechen.

Ein junger Mann fährt auf dem Fahrrad an einem Ufer entlang, spielt Fußball und läuft in blauer Pflegerkluft durch Krankenhausgänge. Er heißt Martin. Seit fünf Jahren ist er Gesundheits- und Krankenpfleger und inzwischen zum stellvertretenden Teamleiter aufgestiegen. Die Szenen aus seinem Alltag sind mit sanfter Hintergrundmusik unterlegt. In Interview- Sequenzen erzählt Martin, warum er Pfleger geworden ist und was er an seinem Beruf mag.

Der zweiminütige Film ist eines der ersten Videos der Employer Branding-Kampagne ‚Pflege zeigt Charakter‘, die das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein 2017 startete. „Wir wollten zeigen, dass wir den Menschen als Ganzes mit seinen Interessen und Lebensentwürfen sehen, nicht nur als Arbeitskraft“, sagt Imke Schönhagen, Personalleiterin der Uniklinik. Das Beispiel der Uniklinik illustriert, wie viel Aufwand Sozialunternehmen betreiben müssen, um Jobsuchende auf sich aufmerksam zu machen.

Ohne den Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke werden Unternehmen es künftig schwer haben, offene Stellen zu besetzen. Doch nicht immer sind teure Maßnahmen wie großangelegte Kampagnen und Benefits für die Beschäftigten nötig. Wie beim ersten Date sind es oft Details, die den Ausschlag geben. Das könne etwa eine familienfreundliche Urlaubsplanung sein, sagt die Expertin Anja Iseke. Mit der richtigen Idee können auch kleine Träger punkten.

Folgende Themen finden Sie außerdem in unserem Schwerpunkt:

  • Strategie: Eine attraktive Arbeitgebermarke lockt junge Menschen in die Pflege
  • Marketing: Arbeitgeber müssen die Wünsche ihrer Zielgruppe erfragen
  • Kampagne: Die Stadt Pulheim rekrutiert ihren Nachwuchs digital
  • Kooperation: Die Caritas Regensburg wirbt in Schulen für soziale Berufe
  • Berufseinsteigerinnen: Zwei Jugendliche erzählen von ihren Anforderungen an den Arbeitgeber
  • Talente: Die Caritas Osnabrück macht aus Stipendiaten junge Führungskräfte
  • Nachfolge: Das Heilpädagogische Zentrum Neuwied fördert Führungskräfte
  • Gesundheit: Der St. Elisabeth-Verein stärkt ältere Beschäftigte am Arbeitsplatz

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