Paritätische Tarifgemeinschaft Berlin/Brandenburg

Mitarbeitende bekommen bis zu drei Prozent mehr Gehalt

Beschäftigte in Mitgliedsunternehmen der Paritätischen Tarifgemeinschaft in Berlin und Brandenburg erhalten im kommenden Jahr mehr Geld. Die Erhöhung richtet sich nach der Berufsgruppe.

Der Arbeitgeberverband Paritätische Tarifgemeinschaft (PTG) und die Gewerkschaften Verdi und GEW Berlin haben sich auf Änderungen zum Paritätischen Entgelttarifvertrag Berlin verständigt. Die Einigungen betreffen die Bereiche Pflege, Soziales und den allgemeinen Teil sowie Lehrkräfte. 

Die Änderungen im Detail:

  • Die Erhöhung der Tabellenentgelte für die Bereiche Altenhilfe, Soziale Dienste und Kitas beläuft sich zum 1. März 2026 auf 2,5 Prozent, mindestens 70 Euro.
  • Dazu erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung in Höhe von 50 Euro.
  • Die Tabellenentgelte für die Pflege steigen zum Jahresbeginn um 2,8 Prozent, mindestens 110 Euro. In den Stufen 4 bis 6 beträgt die Erhöhung drei Prozent.
  • Zum selben Zeitpunkt erhalten Lehrkräfte in Brandenburg in allen Stufen 2,5 Prozent mehr Geld.
  • Für Lehrkräfte in Berlin gibt es in den Stufen eins bis drei eine Steigerung von 50 Euro. 2,5 Prozent mehr erhalten die Stufen vier bis sechs.
  • Die Wechselschichtzulage steigt zum 1.Januar 2026 auf 150 Euro, die Schichtzulage auf 80 Euro

Zum Arbeitgeberverband Paritätische Tarifgemeinschaft (PTG) gehören zehn Paritätische Landesverbände und über 460 Unternehmen. Die PTG verhandelt die Entgelte für mehr als 77.000 Beschäftigte in 13 Bundesländern. Dabei gilt ein bundesweit einheitlicher Manteltarifvertrag für alle Bundesländer außer Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin. Für die Bundesländer verhandelt die PTG jeweils eigene Entgelttarifverträge.

Oliver Schulz
schulz(at)wohfahrtintern.de