Wir bauen ein Dorf

Seit Jahren ambulantisiert die Heimstiftung ihr Angebot. Nun baut der Träger ein komplettes Dorf für etwa 1000 Menschen. Das Quartier ist ein Modell in nie dagewesener Größenordnung.

Der Vertrag des kaufmännischen Geschäftsführers wird nicht verlängert. Walter von Horstigs Weggang kann für den Blutspendedienst ein Neuanfang sein.

Sozialunternehmen klagen über zu geringe Kostensätze und fehlende öffentliche Zuschüsse für Investitionen. Die Träger müssen in die eigene Tasche greifen.

Mit zunehmender Marktbedeutung rücken die Träger der Sozialwirtschaft in den Fokus der Finanzbehörden. Die Verbände sind alarmiert. Prüfer interessieren sich besonders für die Umsatzsteuer und Gewinnverwendung.

Wenn Betriebsprüfer auf Unregelmäßigkeiten stoßen, ist die Angst vor Strafe groß. Geschäftsführer und Vorstände sollten sich daher schon vorher strafrechtlich absichern.

Statt bei Betriebsprüfungen den Steuerberater vorzuschicken, will der Vorstand der Caritas Soest mit der Präsentation eigener Werte punkten.

Das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz gilt erstmals für das Geschäftsjahr 2016. Es soll die Wirtschaft entlasten und Betrieben den Jahresabschluss erleichtern.

Caritas-Träger erhalten nach einem BFH-Urteil von der Versorgungskasse Sanierungsgelder in großer Höhe zurück. Entscheider tun gut daran, das Geld in der Bilanz klug auszuweisen.

Bei der Zusammenarbeit zwischen gemeinnützigen Trägern ist Vorsicht geboten. Der Fiskus beobachtet die gegenseitigen Transaktionen genau.

Überschüsse sind Trägern nur zweckgebunden erlaubt. Freie Rücklagen können eine Lösung sein, um sich wirtschaftlich abzusichern.

Überschüsse im Arbeitsergebnis erlauben Werkstätten eine vom Kostenträger unabhängigere Planung. Doch nur solange sie ein paar Grundregeln einhalten.

Eine Entscheidung des europäischen Gerichtshofs und das novellierte Arbeitnehmerüberlassungsgesetz gefährden das Geschäftsmodell der Schwesternschaften. Neben dem Roten Kreuz sind auch die deutschen Orden alarmiert.