Image: Champions League für das Soziale

Warum die Branche ihr Image aufpolieren muss

Malu Dreyer will keinen behinderten Menschen zur Inklusion zwingen. Im Interview mit Wohlfahrt Intern (Ausgabe 05/14) erklärt die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, dass trotz aller Inklusions-Bemühungen Werkstätten und…

Die großen Themen im Familienausschuss haben sich nicht geändert. Dafür ist die Zusammensetzung vollkommen neu. Wir stellen die in der Branche verwurzelten Abgeordneten vor.

Die Vergabe sozialer Dienstleistungen über Ausschreibungen gilt als geeignete Maßnahme, mehr Wettbewerb in den Sozialbereich zu bringen. Das ist aber nur teilweise richtig.

Sozialunternehmen drohen schnell Zahlungsengpässe, wenn Förderungen auslaufen oder Kosten zu spät erstattet werden. Eine gute Planung hilft Einrichtungen handlungsfähig zu bleiben.

Mit einem aktiven und professionellen Management der Gelder können Risiken frühzeitig erkannt und Chancen realisiert werden. Wo Reserven bei Trägern schlummern und wie sie gehoben werden können.

Exzellenz, Premium oder Champion heißen die Schlagworte, die hohe Ansprüche signalisieren. Der soziale Bereich dagegen streicht die Defizite heraus. Das muss sich ändern.

Manchmal hilft nur noch ein neuer Gesellschafter, um strauchelnde Unternehmen wieder auf die Beine zu stellen. Hilferufe ertönen auch aus der Berufs- und Beschäftigungsförderung.

Eine Spezialisierung lohnt sich für Ärzte in allen Regionen. Nach der Ausbildung zum Facharzt können sie überall mit einem saftigen Gehaltsplus rechnen. Für Krankenpfleger zahlt sich die Fortbildung langfristig dagegen weniger…

Im Osten haben Fachkräfte mit Verantwortung meistens das Nachsehen beim Gehalt. Doch nicht alle Kollegen im Westen verdienen mehr als sie.

Vielen Trägern ist die Bezahlung nach Leistung zu aufwendig. Einige Einrichtungen nehmen die Mühen dennoch auf sich.

Mit Beginn der neuen Förderperiode sind die europäischen Strukturfonds sowie die direkten Programme wieder prall gefüllt. Knapp eine Billion Euro will Europa in den kommenden sieben Jahren ausgeben.