Teure Mitarbeiter

Umsatz und Gewinne der Sozialunternehmen steigen. Lediglich gestiegene Kosten für das Personal vermiesen den Trägern einen guten Jahresabschluss.

Geldgeber, Mitarbeitende und die Öffentlichkeit schätzen transparent handelnde Unternehmen. Einige Bundesverbände treiben mit Regeln und Preisen die Entwicklung zu mehr Offenheit voran.

Offene Kommunikation bringt Innovationen hervor, sagt Jörg Kruttschnitt. Der Vorstand der Diakonie Deutschland sieht die Träger selbst in der Pflicht.

Die Caritas in Frankfurt macht sich auf den Weg zu mehr Offenheit und bleibt vorsichtig. Nicht alles soll umgehend an die Öffentlichkeit gehen.

Spenden sammelnde Organisationen müssen detailreiche Informationen liefern und im Geschäftsbericht darstellen.

Die Malteser Werke legen die gesellschaftliche Wirkung ihres Schaffens offen. Dabei zählen sie auch auf die Überzeugung ihrer Mitarbeiter.

Mit einer neuen europäischen Richtlinie verschärfen sich die Anforderungen für Träger, die Daten über ihre Klienten und Patienten sammeln. Worauf Sie jetzt achten müssen.

Die AWO Berlin Südost hilft Kitas mit einer eigens gegründeten Gesellschaft, die Qualität zu erhöhen. Dazu stellen Evaluatoren eine systematische Beobachtung an und geben Impulse.

Ein Integrationsbetrieb hilft Trägern der Behindertenhilfe, ihre Leistungen zu verbessern. Dazu befragen Evaluatoren mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen die Klienten.

Die Tarifgemeinschaft Pflege Bremen und Verdi haben den ersten trägerübergreifenden Tarifvertrag in der Altenpflege abgeschlossen. Nur die Privaten mauern.

Seit zwei Jahren ringen das BRK und Verdi um einen neuen Tarifabschluss. Jetzt hat das BRK mit einem klugen Schachzug Verdis Position geschwächt.

Zwischen den Gehältern von pädagogischen Beschäftigten in kirchlichen Einrichtungen und der Caritas bestehen kaum Unterschiede – die gibt es nur bei zusätzlich gezahltem Geld.