Volkssolidarität Dresden

Insolventer Pflegedienstleister wechselt Besitzer

Die Volkssolidarität aus Dresden kauft den Verein Betreutes Wohnen. Der Pflegedienst aus der sächsischen Landeshauptstadt hatte zuvor einiges getan, um für potenzielle Käufer interessant zu werden.

Einrichtung von Bewo © Volkssolidarität Dresden

  • Die Tochtergesellschaft der Volkssolidarität Dresden übernimmt den Pflegedienst zum Ende des Jahres.
  • Das Unternehmen beschäftigt 140 Mitarbeiter in zwei Pflegeheimen, in ambulanten Diensten sowie im betreuten Wohnen.
  • Der Pflegedienst hatte im Insolvenzverfahren unrentable Standorte geschlossen und die stationäre Pflege ausgebaut.

Eine Tochtergesellschaft der Volkssolidarität Dresden kauft den Pflegedienst Betreutes Wohnen in der Landeshauptstadt Dresden (Bewo). Der Verband übernimmt den Pflegedienst mit 140 Mitarbeitenden bis zum Jahresende. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Pflege in Insolvenz stark ausgebaut

Zuvor hatte sich das Unternehmen seit 2007 im Insolvenzverfahren nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten umstrukturiert. Der Pflegedienst hat unrentable Standorte geschlossen und die stationäre Pflege in Dresden ausgebaut. Nun gehören zum Unternehmen zwei Pflegestationen in Dresden mit 105 Pflegeplätzen sowie ambulante Pflegedienste und betreutes Wohnen. Der Pflegedienst soll unter der Volkssolidarität weiter als Bewo mit dem bekannten Design auftreten.

Die Volkssolidarität Dresden hat 500 Mitarbeitende und 16 Auszubildende. Der Verband ist neben der Altenhilfe in der Sozialberatung, Nachbarschaftshilfe sowie Haushaltshilfe aktiv. rv

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