ConSozial 2017

Zukunft der Inklusion gestalten

Am 8. und 9. November findet die größte Kongressmesse der Sozialwirtschaft in Nürnberg statt. Im Mittelpunkt der Messe steht die Zukunft der Inklusion. Weiter geht es in den Beiträgen um Digitalisierung, Dezentralisierung und andere aktuelle Themen der Branche.

Messebesucher 2016 ©ConSozial

NÜRNBERG – In 100 Programmpunkten und mit mehr als 200 Ausstellern gibt die ConSozial auch in diesem Jahr wieder einen umfassenden Einblick in die Sozialwirtschaft. Das Leitthema der diesjährigen Messe ist die Zukunft der Inklusion.  

Barrieren abbauen

Wie Barrieren auf dem Weg in eine inklusive Gesellschaft abgebaut werden können, diskutieren die Teilnehmer der eröffnenden Podiumsdiskussion am Mittwoch.

Außer der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Verena Bentle, nehmen auch Valerie Holsboer, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit und der Vizepräsident des Deutschen Städtetages, Ulrich Maly, an der Diskussion teil.

Maly befasst sich seit Jahren mit der Inklusion von Menschen mit Behinderung. Im Wohlfahrt Intern Interview im Februar 2015 forderte Maly ausreichend Geld für die Inklusion. „Wenn wir die UN-Behindertenrechtskonvention ernst nehmen, müssen wir sagen, wie viel Inklusion wir wollen und auch bereit sein, sie uns zu leisten“, so der Vizepräsident.

Einen ersten Einblick in gelebte Inklusion können sich die Kongressteilnehmer beim Best-Practice Vortrag ‚Inklusion und Tourismus im ländlichen Raum – Ein gelungenes Modellprojekt‘ verschaffen. Seit 2016 ist das Vier-Sterne-Hotel Aribo in der Oberpfalz ein Musterbeispiel für gelungene Inklusion.

Neue Wege, alternative Ideen

Daneben werden auch andere gelungenen Beispiele aus der Sozialwirtschaft vorgestellt. Die Diakonie Gießen berichtet im Beitrag ‚Housing First: Erst die Wohnung, dann der Rest‘ über erste Erfahrungen mit einem neuen Ansatz in der Wohnungslosenhilfe.

Der Vortrag ‚Paradigmenwechsel in der Pflege durch Pflegeteilkasko und Abbau der Sektorengrenzen‘ befasst sich mit der Umgestaltung der Pflegeversicherung. Bernhard Schneider, Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung und der Professor für Gesundheitsökonomie an der Universität Bremen, Heinz Rothgang, stellen ein Gutachten zur ‚Alternativen Ausgestaltung der Pflegeversicherung‘ vor.

Digitale Vorteile im Blick

Außer dem regulären Programm finden auch in diesem Jahr wieder das Management-Symposium und der Kita-Kongress statt. Während der Kita-Kongress das Messethema aufgreift und um fachspezifische Impulse ergänzt, befassen sich die Teilnehmer des Management-Symposiums mit der Digitalisierung der Sozialwirtschaft.

Michael Vollmann, Geschäftsführer der Nachbarschaftsplattform nebenan.de gibt auf dem Symposium einen Einblick in das Geschäftsmodell der Online-Plattform. Auch darüber, wie die Digitalisierung die Träger bei der Besetzung von Fachkraftstellen unterstützen kann, wird diskutiert. Bernd Simon, Leiter Geschäftsfeldentwicklung öffentliche Auftraggeber bei SAP referiert über die Potenziale künstlicher Intelligenz für die Sozialwirtschaft.

Veranstalter ist das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. Tickets zum Vorverkaufspreis gibt es noch bis zum 20. Oktober 2017. te

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