Gemeinwohlökonomie

Diakonieverbund Schweicheln will Gemeinwohlbilanz erstellen

Der Diakonieverbund Schweicheln will alle Facetten seiner Arbeit auf nachhaltiges Wirtschaften und werteorientiertes Handeln ausrichten. Der Träger will dafür 2020 ein Zertifikat bekommen.

Kaufmännischer Vorstand Wolf © Wohlfahrt Intern

Die Diakonie Schweicheln will sich der Initiative Gemeinwohlökonomie anschließen und zertifizieren lassen.
Der Zertifizierungsprozess dauert zwei Jahre.
In einem Bericht soll der Träger Nachweise über nachhaltige Lieferketten und faire Arbeitsbedingungen festhalten.

Bis 2020 will der Diakonieverbund Schweicheln eine Gemeinwohlbilanz erstellen. Das berichtete Hans-Hermann Wolf, kaufmännischer Vorstand des Diakonieverbundes Schweicheln, bei der Netzwerktagung zu den globalen Nachhaltigkeitszielen in der freien Wohlfahrtspflege. „Wir wollen Umweltauswirkungen, ethischen Umgang mit Geld, demokratische Mitbestimmung, Menschenwürde am Arbeitsplatz und ökologisches Verhalten in unsere Arbeit einfließen lassen“, sagte Wolf. Die Fachhochschule Bielefeld unterstütze den Verband bei der Umsetzung des Vorhabens.

Zertifizierung dauert zwei Jahre

„Wir brauchen etwa eineinhalb Jahre, um eine Gemeinwohlbilanz zu erstellen“, sagte Wolf. Ein Auditor werde nach rund zwei Jahren den Bericht prüfen und ein Zertifikat ausstellen. Der Bericht umfasse auch Aspekte wie Menschenwürde in den Zulieferketten, die Reduktion der ökologischen Auswirkungen und innerbetriebliche Mitentscheidung.

Attraktivität für Bewerber steigern

Auch für Bewerber sei der neue Ansatz attraktiv. Die Diakonie Schweicheln hebe sich dadurch von anderen Sozialunternehmen ab.

An der Netzwerktagung ‚Die globalen Nachhaltigkeitsziele der freien Wohlfahrtspflege‛ nahmen rund 60 Teilnehmer aus verschiedenen Verbänden teil. Sie fand am 26. und 27. September in Berlin statt. jh

 

 

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