Berliner Pflegekonferenz

Akteure diskutieren die Zukunft der Pflege

Die Zukunft der Pflege ist das Thema der 4. Berliner Pflegekonferenz. Experten und Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, professionell Pflegende sowie pflegende Angehörige tauschen sich zu aktuellen Fragen der Pflegepraxis aus: Wie kann gute Pflege trotz Fachkräftemangel gewährleistet werden? Wie gelangen Innovationen in die Pflegepraxis? Was bringt die Pflegekammer? Die Veranstalter erwarten zu der am 9. Und 10. November stattfindenden Konferenz etwa 600 Teilnehmer.

Die Berliner Pflegekonferenz wird von spectrumK in Kooperation mit den Dachverbänden der Betriebskrankenkassen und der Innungskrankenkassen sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund ausgerichtet.

Trend Social Investment

Als interdisziplinäres Dialogforum gibt die Berliner Pflegekonferenz Orientierung zu aktuellen Entwicklungen und Fragestellungen. „Eine der großen Herausforderungen für die Pflege ist es, die historischen Wurzeln der Nächstenliebe mit den aktuellen Notwendigkeiten der Wirtschaftlichkeit zu verbinden“, fasst Norbert Hebestreit, leitender Pflegewissenschaftler am Universitätsklinikum Jena, die Situation zusammen. Hebestreit moderiert auf der Berliner Pflegekonferenz ein Fachforum. Dort wird anhand von Erfahrungsberichten diskutiert, inwieweit der aktuelle Trend zum Social Investment eine Perspektive für die Pflege darstellt. Vortragende aus Wissenschaft und Praxis, wie Bernard Casey von der London School of Economics and Political Science und Professor Harald Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Bank für Sozialwirtschaft, ergänzen die Ausführungen.

Austausch als Problemlösung

Neben Beiträgen zu aktuellen branchen- und gesundheitspolitischen Entwicklungen und fachlichen Themen kommen auf der Pflegekonferenz unterschiedlichste Akteure aus Pflege, Politik und Gesellschaft zu Wort. Darunter sind Berlins Gesundheits- und Pflegesenatorin Dilek Kolat, Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese und Philosoph Richard David Precht. Die insgesamt 10 Fachforen bieten Gelegenheit zum Austausch. „Wir können die Herausforderungen in der Pflege nur annehmen, indem wir darüber und vor allem miteinander reden“, betont Gabriele Paulsen, Geschäftsführerin der Nessita GmbH und Referentin der Berliner Pflegekonferenz.

Auszeichnungen für Altenpflegeprojekt und Arbeitgeber

Auf der festlichen Abendveranstaltung verleihen spectrumK und der Deutsche Städte- und Gemeindebund den Marie Simon Pflegepreis für innovative Pflegeprojekte. Geehrt werden damit Ideen zur Verbesserung der Situation älterer Menschen mit und ohne Pflegebedarf. Mit einem weiteren Preis, dem Otto Heinemann Preis, würdigen spectrumK, die Dachverbände der Betriebskrankenkassen und der Innungskrankenkassen Arbeitgeber, die vorbildliche Konzepte zur Vereinbarkeit und Beruf und Pflege implementiert haben.

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung zur Berliner Pflegekonferenz: www.berliner-pflegekonferenz.de.

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