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Diakonie Neuendettelsau
Aktualisiert am 30.10.2014 - 16:44

Streit um Sex-Filme geht in nächste Runde

Der Streit zwischen der Diakonie Neuendettelsau und ihrer wegen Porno-Filmchen geschassten Mitarbeiterin geht in die nächste Runde. Die ehemalige Erzieherin hat angekündigt, Berufung gegen ein Urteil des Arbeitsgerichtes Augsburg einzulegen.

DONAUWÖRTH – Die Diakonie hatte der Erzieherin im Juli dieses Jahres gekündigt, nachdem bekannt geworden war, dass sie in ihrer Freizeit Sexfilme dreht und diese in Netz stellt. Die Ex-Mitarbeiterin hatte mit dem Urteil nun zumindest einen Teilerfolg vor dem Arbeitsgericht verbuchen können, berichtet die Augsburger Allgemeine. Demnach hatte das Gericht zwar festgestellt, dass eine Kündigung angemessen sei, jedoch keine fristlose.

Diakonie muss Gehalt nachzahlen

Dennoch will die als Julia Pink bekannte Amateurdarstellerin in die nächste Instanz gehen. „Ich weiß nicht, warum mein Nebenjob nicht mit den christlichen Werten der Kirche vereinbar sein soll“, so die Ex-Mitarbeiterin gegenüber der Tageszeitung. Für die Diakonie-Neuendettelsau bedeutet das Urteil des Arbeitsgerichtes, dass sie der Frau nun mindestens bis Ende November ihr Gehalt zahlen muss. ols

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