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AWO OV Döbeln
Aktualisiert am 24.11.2014 - 08:30

Ortsverein schmollt

Der Ortsverein Döbeln hat die Vorstandswahl des Kreisverbands Mulde-Collm boykottiert. Die Döbelner fühlen sich nicht ausreichend unterstützt.

GRIMMA – Der AWO-Kreisverband Mulde-Collm hat am Wochenende einen neuen Vorstand gewählt. Der Ortsverein Döbeln blieb der Veranstaltung demonstrativ fern und verzichtete auf zwei Sitze.

Antipathien dominieren die Streits

„Im Streit um die besten Lösungen ging es nicht mehr um die soziale Sache, sondern um Antipathien der Akteure und deren freundschaftliche und familiäre Verbindungen“, begründete Ortsvereinschef Frank Götzel das Fernbleiben in der Sächsischen Zeitung. Götzel beklagte die mangelnde Unterstützung des Döbelner Ortsvereins, der nicht nur der größte, sondern auch der aktivste im Kreisverband sei.

Persönliche Befindlichkeiten verletzt

„Es ist schade, dass Döbeln nicht mehr im Vorstand vertreten ist. Davon geht aber die Welt nicht unter“, sagte Olav Chemnitz, Vorsitzender des AWO-Kreisverbandes. Es seien auch persönliche Befindlichkeiten, die bei der Entscheidung eine Rolle spielten. „Ich beteilige mich nicht mit Schuldzuweisungen, wenn Menschen miteinander Probleme haben. Da spielen vermutlich auch ein paar Eitelkeiten eine Rolle“, sagte Chemnitz. dh

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