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Diakonie Deutschland
Aktualisiert am 23.03.2020 - 15:45

Nachbarschaftsnetzwerk soll Menschen durch die Corona-Krise helfen

Die Diakonie will in Nachbarschaften für mehr Solidarität in der Krise sorgen. Dafür arbeitet sie mit einem digitalen Nachbarschaftsnetzwerk zusammen.

  • Die Diakonie will isoliert lebenden Menschen in der Nachbarschaft helfen.

  • Wer wegen des Corona-Virus nicht das Haus verlassen kann oder Betreuung für Angehörige oder Haustiere benötigt, kann online Hilfe erbitten.

  • Der Kooperationspartner nebenan.de hat ein Formular speziell für solche Hilfeanfrage eingerichtet.

Die Diakonie will Hilfsbedürftigen digital durch die Coronakrise helfen. In Zusammenarbeit mit der Online-Plattform nebenan.de will die Diakonie Nachbarn vernetzen. Wer wegen der Beschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie Hilfe bei Kinderbetreuung oder Einkauf braucht, kann auf der Plattform freiwillige Helfer finden. „Mehr denn je ist jetzt eine lebendige Nachbarschaft wichtig, in der wir uns gegenseitig schützen und unterstützen“, sagt Diakonie Vorständin für Sozialpolitik Marie Loheide.

Hotline ist freigeschalten

Für Menschen ohne eigenen Internetanschluss wurde eine Hotline geschaltet. Darüber könne man ebenso schnell Hilfe anfordern, sagt die Vorständin.

Das Netzwerk für Nachbarn gibt es schon seit 2015. Hilfesuchende finden in rund 7.000 Nachbarschaften bei 1,4 Millionen Nutzern schnell Unterstützung.

Die Diakonie ist ein Spitzenverband der freien Wohlfahrt und Dachverband der 17 diakonischen Landesverbände. Der Verband beschäftigt deutschlandweit rund 599.000 Mitarbeitende, deren Arbeit rund 10 Millionen Menschen unterstützt. ct

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