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Freie Beatmungsplätze
Aktualisiert am 20.03.2020 - 15:21

KKVD empfiehlt Mitgliedern Divi-Intensivregister

Der katholische Krankenhausverband rät seinen Mitgliedern, das Intensivregister für Beatmungsplätze des Divi zu nutzen. Die Online-Plattform soll nicht nur freie Betten anzeigen.

  • Der Katholische Krankenhausverband ruft Krankenhäuser auf, sich für das Intensivregister des Divi zu registrieren.

  • Die Online-Plattform soll Kliniken freie Beatmungsplätze für Covid-19 Patienten anzeigen.

  • Kliniken können mithilfe der Daten Patienten koordinieren, um Überlastungen einzelner Standorte zu vermeiden.

Der Katholische Krankenhausverband Deutschland (KKVD) empfiehlt seinen Mitgliedern, das Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) zu nutzen. Intensivmediziner können auf der Online-Plattform Kapazitäten freier Beatmungsplätze abfragen. „Wir müssen Betroffenen Deutschlandweit schneller und unkompliziert einer behandelnden Klinik zuweisen können“, sagt ein Sprecher des Netzwerks für Patienten mit akutem Lungenversagen. Das ginge nur, wenn sich möglichst schnell viele Kliniken registrieren und täglich ihre Daten aktualisierten, fügte er hinzu.

85 Kliniken sind vernetzt

Das Intensivregister entstand aus einer Kooperation von DIVI, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und dem Robert Koch Institut. Kliniken können mithilfe der Daten intensivstationäre Betten für Covid-19 Patienten regional koordinieren. Kleine Kliniken sollen passende Telefonkontakte der nächsten größeren Kliniken finden, um Rat und Ressourcen zu erhalten.

Das Netzwerk für Patienten mit akutem Lungenversagen (ARDS) innerhalb der Divi baute 2009 ein Netzwerk auf, um Kliniken während der H1N1-Pandemie zu koordinieren. Die 85 vorhandenen Kliniken in der Datenbank sollen nun auf über 1000 anwachsen.

Der Katholische Klinikverband Deutschland vertritt rund 200.000 Mitarbeitende an 344 Klinikstandorten und in 56 Reha-Einrichtungen. Jährlich versorgen die Mitglieder des Verbands etwa 3,5 Millionen stationäre und 5 Millionen ambulante Patienten. ct

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