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DRK Ludwigsburg
Aktualisiert am 14.07.2014 - 10:29

Sanierungskurs bringt erste Erfolge

Der finanziell angeschlagene DRK Kreisverband Ludwigsburg befindet sich auf dem Weg der Besserung. Die Rotkreuzler wollen 2,3 Millionen Euro aus einem Gebäudeverkauf in den Schuldenabbau pumpen, ein Kredit des Landesverbandes ist bereits abbezahlt.

LUDWIGSBURG – Die tatsächliche Lage des DRK-Kreisverbandes sei besser, als es die Zahlen ausdrückten, so Schatzmeister Martin Gerlitzky. Hauptgrund dafür sei ein  Anfang 2014 erfolgter Verkauf eines Gebäudes, in dem das Rote Kreuz nun nur noch Mieter sei. Der Erlös von 2,3 Millionen Euro fließe in den Schuldenabbau, ein vom Landesverband gewährter Kredit sei bereits abbezahlt.

Rücklagen für Streitigkeiten

Auch seine Bilanzen habe  der Kreisverband in den vergangenen Jahren verbessern können, berichtet die Ludwigsburger Kreiszeitung. Steckte er 2012 noch mit 583.000 Euro in den roten Zahlen, seien dies 2013 nur noch 336.000 Euro gewesen -  darunter 200.000 Euro für Rückstellungen, mit denen sich der Kreisverband für mögliche Auseinandersetzungen mit den Krankenkassen über die Kostenerstattung seiner Rettungsdienst-Investitionen wappnen will.

Weiter rote Zahlen

Trotz der positiven Perspektive stecke der DRK-Kreisverband aber weiter in den roten Zahlen. Demnach seien die Schulden 2013 um 1,2 auf 3,8 Millionen Euro gestiegen. Sorgenkind sei vor allem das Rettungsdienstgeschäft: Dessen Jahresdefizit sei gegenüber 2012 um knapp 100.000 auf 621.000 Euro gewachsen. Vor allem der Bau einer neuen Leitstelle für den Rettungsdienst sowie die Bildung besagter Rücklagen drückten dabei auf die Bilanz. ols

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