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Bombendrohung
Aktualisiert am 08.07.2013 - 10:10

Diakonie musste Krankenhaus räumen

Das Freiburger Diakoniekrankenhaus wurde am vergangenen Donnerstag Opfer einer anonymen Bombendrohung. Wie der evangelische Träger mitteilt, sei die Klinik daraufhin innerhalb von 26 Minuten komplett evakuiert worden, die rund 200 Patienten wurden zum Großteil in einer nahe gelegenen christlichen Schule untergebracht und dort weiter versorgt.

FREIBURG – Die Drohung habe sich schließlich als gegenstandslos erwiesen, meldet das evangelische Diakoniekrankenhaus auf seiner Internetseite. Lediglich eine leere Tasche habe die Polizei im Eingangsbereich des Hauses gefunden.

Drohung ging von frei zugänglichem Fernsprecher aus

Am frühen Nachmittag sei ein Anruf mit der Drohung in der Information des Krankenhauses eingegangen. Er sei von einem frei zugänglichen Telefon in der Müllzentrale des Krankenhauses aus getätigt worden, zu dem prinzipiell jedermann Zugang habe, berichtet Michael Decker, Vorstandsvorsitzender des Klinikums.

Lob für die Mitarbeiter

Für seine Beschäftigten fand der Krankenhaus-Chef im Nachhinein lobende Worte. „Unsere Mitarbeiter haben schnell, konzentriert und unglaublich professionell gehandelt. Alles lief ruhig, reibungslos und mit einer beeindruckend hohen Fürsorge für die Patienten“, so Decker. Auch die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr hätten, so Decker, „schnell und mit großer Ruhe die Evakuierung begleitet.“

Betrieb für zwei Stunden beeinträchtigt

Insgesamt rund zwei Stunden lang sei der Krankenhausbetrieb durch die Bombendrohung beeinträchtigt gewesen. Nach dieser Zeit hätten sich die meisten der Patienten wieder im Krankenhaus befunden -  auch zwischenzeitlich unterbrochene Operationen hätten da bereits fortgesetzt werden können.

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