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Caritas Schleswig-Holstein
Aktualisiert am 15.04.2015 - 09:20

Protest gegen Kinderheim-Schließung

Gegen die Schließung des Caritas-Heims auf Nordstrand regt sich Widerstand. Im Internet werden Unterschriften gesammelt, der Hamburger Erzbischof Stefan Heße erhält Briefe mit Bitten und Protesten, politische Parteien mischen sich ein.

NORDSTRAND – Die Kritiker werfen der Caritas als Trägerin und dem Erzbistum Hamburg als Besitzer vor, das traditionsreiche Haus aus wirtschaftlichen Gründen "abwickeln" zu wollen, berichtet das Hamburger Abendblatt. Für die Kinder und Jugendlichen bedeute der Umzug in andere Einrichtungen ein "erneutes Trauma", heißt es in einem Unterschriftenaufruf zum Erhalt des Heims, der in sozialen Netzwerken kursiert.

Caritas und Erzbistum bleiben hart

Erzbistum und Caritas bleiben bei ihrer Haltung. Aufgrund eines aktuell aufgetretenen Schadens müssten 1,7 Millionen Euro investiert werden. Die Gebäude stammen aus den 70er-Jahren und wurden nach Angaben des Erzbistums zuletzt im Jahr 2006 saniert. Damals gab die Kirche für den Erwerb und die Arbeiten rund eine Million Euro aus. Der neu aufgetretene Sanierungsbedarf sei so groß, dass der Abriss die einzig vernünftige Möglichkeit sei, hieß es aus dem Erzbistum gegenüber dem Hamburger Abendblatt. dh

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