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Wohlfahrt Intern
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Gem. Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe
Aktualisiert am 27.04.2015 - 10:07

Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Nach dem Tod eines 88-Jährigen im Seniorenheim Sankt Konstantia in Oberpleis ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen eine Mitarbeiterin des Hauses wegen fahrlässiger Tötung. Es besteht der Verdacht, dass die Frau dem schwer kranken Mann versehentlich eine falsche Dosis Morphium verabreicht hat.

OBERPLEIS – Der Senior lag zum Zeitpunkt seines Todes bereits im Sterben und wurde auf ärztliche Anordnung mit Morphium behandelt. Er starb in der Nacht zum Ostersamstag.

Polizei und Staatsanwaltschaft selbst eingeschaltet

Ein Arzt hatte anschließend eine natürliche Todesursache attestiert. Allerdings fiel am nächsten Morgen eine „Unklarheit“ auf, wie Heimleiterin Eva-Maria Mergelsberg dem General-Anzeiger mitteilte. „Wir haben daher sofort die Polizei und Staatsanwaltschaft eingeschaltet.“ Alle Unterlagen, Spritze und Ampullen seien der Polizei übergeben worden.

Toxikologisches Gutachten steht aus

Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an. Die Auswertung der toxikologischen Untersuchungen steht noch aus. Die Staatsanwaltschaft geht bislang davon aus, dass es sich um ein Versehen handelt. dh

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