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DICV Osnabrück
Aktualisiert am 05.06.2015 - 09:14

Ärzte bekommen mehr Geld

Die etwa 2500 Ärzte an katholischen Krankenhäusern in Niedersachsen und Bremen bekommen mehr Geld. Das kündigte der Caritasverband an.

OSNABRÜCK – Die rund 2500 Ärzte an den 40 katholischen Krankenhäusern in Niedersachsen und Bremen erhalten in zwei Stufen mehr Gehalt. Dienstgeber und Mitarbeitervertreter der Caritas einigten sich darauf, dass das Gehalt der Mediziner zum 1. Mai diesen Jahres um 2,2 Prozent angehoben wird und zum 1. Oktober um weitere 1,9 Prozent steigen soll.

Bereitschaftsdienst neu strukturiert

Die Mitarbeiter hätten nun Gewissheit und die Krankenhäuser Planungssicherheit, sagt Werner Negwer, Verhandlungsführer der Dienstgeberseite. „Allerdings liegen wir wie schon bei den früheren Abschlüssen an der Schmerzgrenze, da die Finanzierung der niedersächsischen Krankenhäuser nach wie vor wesentlich schlechter ist als in den meisten anderen Bundesländern.“ Die niedersächsische Krankenhausgesellschaft warne davor, heißt es in der Caritas-Mitteilung, dass zwei Drittel der Krankenhäuser im Bundesland in ihrer Existenz gefährdet seien.

Mitarbeiter unzufrieden

Unzufrieden zeigte sich die Mitarbeiterseite der Regionalkommission Nord. Deren Mitglied Alfred Sliwinski weist in der Neuen Osnabrücker Zeitung darauf hin, dass die Bundeskommission bereits Ende März neue Vergütungsregelungen der Caritas-Ärzte bundesweit beschlossen habe. Darin sei die erste Stufe der Gehaltserhöhung schon ab dem 1. Januar 2015 (2,2 Prozent) und eine zweite ab dem 1. Dezember 2015 (1,9 Prozent) vorgesehen gewesen. „Erneut liegen wir damit zeitlich hinter dem Beschluss der Bundeskommission“, so Sliwinski. dh

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