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AWO LV Thüringen
Aktualisiert am 14.05.2020 - 09:16

Geschäftsführer räumt seinen Platz

Der Landesgeschäftsführer der AWO Thüringen nimmt zum Jahresende seinen Hut. Der Verband bestreitet einen Zusammenhang mit den im Februar geäußerten Vorwürfen.

  • Ulf Grießmann gibt zum Jahresende sein Amt als Geschäftsführer des AWO Landesverbandes Thüringen ab.
  • Über die weiteren Gründe seiner Demission schweigt er.
  • Im Frühjahr hatte sich der Bundesverband eingeschaltet, um die vom Spiegel vorgebrachten Vorwürfe von Kungelei, überzogenen Gehältern und Nepotismus zu prüfen.

Ulf Grießmann habe den Verband ersucht, ihn zum Jahresende als Landesgeschäftsführer abzuberufen, so ein Sprecher der AWO Thüringen. Die Gründe für den überraschenden Abschied nach 14 Jahren an der Verbandsspitze bleiben indes im Verborgenen. Grießmann möchte sich nicht öffentlich äußern.

AWO-Bundesverband prüft Vorgänge in Thüringen

Mit den im Februar vorgebrachten Vorwürfen hätten sie nichts zu tun, so ein Sprecher des Verbands. Der Spiegel hatte über angebliche Kungelei, überzogene Gehälter und Nepotismus bei der AWO Thüringen und der Tochtergesellschaft, der AWO Alten-, Jugend und Sozialhilfe (AWO AJS), berichtet. Der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt prüft daher Verstöße gegen den AWO Governance-Kodex.

Die AWO Thüringen beschäftigt rund 10.000 Arbeitnehmer. Sie verfügt über Angebote in der Kinder- und Jugendhilfe, Altenpflege, Sozial- und Migrationsberatung sowie der Eingliederungshilfe. ols

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