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AWO KV Wiesbaden
Aktualisiert am 14.05.2020 - 14:13

Geschäftsführer muss gehen

Der AWO Kreisverband Wiesbaden hat seinem Geschäftsführer gekündigt. Eine Nachfolgerin steht wohl schon in den Startlöchern.

  • Der AWO Kreisverband Wiesbaden hat seinem Geschäftsführer laut Medienberichten fristlos gekündigt.
  • Unklar bleibt der Bezug zu den Vorwürfen der vergangenen Monate: So gab es auch in der hessischen Landeshauptstadt Anschuldigungen hinsichtlich angeblich überzogener Gehälter und Luxus-Dienstwagen.
  • Auch die Gemeinnützigkeit steht auf dem Spiel.

Der AWO Kreisverband Wiesbaden hat laut Medienberichten seinem Geschäftsführer fristlos gekündigt. Weder der mutmaßlich Geschasste noch die Organisation waren für eine Stellungnahme zu erreichen. Wie der Wiesbadener Kurier schreibt, habe die AWO bereits eine Nachfolgerin gefunden.

Staatsanwaltschaft auch bei der AWO Wiesbaden

Somit bleibt auch offen, ob die Kündigung in Zusammenhang mit den Vorwürfen rund um die AWO Wiesbaden steht: In den vergangenen Monaten ist der Kreisverband in den Strudel angeblicher Korruption bei der AWO Frankfurt geraten. Dort ermittelt die Staatsanwaltschaft unter anderem wegen des Verdachts des Betrugs und der Untreue. Auch in Wiesbaden geht die Behörde dem Vorwurf nach, dass sich Verantwortliche überhöhte Gehälter und teure Dienstwagen geleistet hätten. Der Verband fürchtet zudem, für mehrere Jahre zwischen 2013 und 2019 die Gemeinnützigkeit zu verlieren.

Der AWO KV Wiesbaden betreibt unter anderem Angebote in der Alten- sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Er beschäftigt knapp 600 Mitarbeiter. ols

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