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AWO KV Mülheim
Aktualisiert am 23.12.2016 - 14:34

Beschäftigte bekommen Dezember-Gehalt erst 2017

Der AWO Kreisverband in Mülheim an der Ruhr kann die Gehälter für Dezember erst ab Janaur 2017 an seine Beschäftigten auszahlen. Grund seien Außenstände, auf deren Begleichung die AWO warte.

MÜLHEIM A.D. RUHR - Wegen nicht beglichener Rechnungen an den AWO Kreisververband Mülheim hat der Verband Probleme, die Gehälter für Dezember an seine rund 200 Mitarbeitenden auszuzahlen. Das bestätigt Geschäftsführer Lothar Fink nach einem Bericht der Westdeutschen Allgemeine Zeitung.

Zahlungsfähigkeit bleibt erhalten

Die Geschäftsführung und der Vorstand haben die Beschäftigten in einem Rundschreiben darüber informiert, dass sie ihre zum 20. Dezember erwarteten Gehälter erst zum 2. Januar 2017 erhalten. Der Betriebsrat hat der späteren Auszahlung zugestimmt. Damit ist gewährleistet, dass die Zahlungsfähigkeit des Verbands aufrecht erhalten bleibe, so die Geschäftsführung.

Geschäftsführer Lothar Fink erklärte, dass bisher nicht beglichene Rechungen für die verschobenen Gehaltszahlungen verantwortlichen sind. Eine Rechnung von 2015 etwa sei jetzt erst beglichen worden. Die AWO müsse momentan mit Außenständen zwischen 500.000 und 700.000 Euro zurechtkommen.

Verantwortlich sind Abrechnungszeiträume

Als Grund für die austehenden Rechnungseingänge nennt Fink Abrechnungszeiträume und Zahlungsziele. Um künftig solche Situationen zu vermeiden, erarbeite der Kreisverband gerade ein Konzept und suche nach entsprechenden Lösungen, so der Geschäftsführer.

Mitarbeitende mit finanziellen Problemen wie Alleinerzeihende haben einen Vorschuss von bis zu 250 Euro erhalten. Die AWO habe manchen auch mehr gezahlt, so Fink. Die finanzielle Problemlage hätten die Beschäftigten nicht gesondert darlegen müssen. jek

Update am 2. Janaur 2017: Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung

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