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AWO LV Thüringen
Aktualisiert am 15.08.2019 - 14:55

8000 Beschäftige bekommen zehn Prozent mehr Gehalt

Gewerkschaft und Verband einigen sich auf eine zweistellige Tariferhöhung. Das Ergebnis ist höher als zunächst gefordert, hat aber einen Haken.

  • Die meisten Beschäftigten erhalten über zwei Jahre verteilt zehn Prozent mehr Gehalt.

  • Nur Pflegekräfte und Pflegefachkräfte bekommen bis zu 12,2 Prozent mehr Geld.

  • Die garantierten Lohnzulagen werden schrittweise von 25 Prozent auf 55 Prozent angehoben.


Der AWO LV Thüringen hat mit der mit der Gewerkschaft DHV im Christlichen Gewerkschaftsbund eine Tariferhöhung um zehn Prozent für die 8.000 bei der AWO Beschäftigten ausgehandelt. Der neue Vertrag hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Die DHV hatte eine Laufzeit von nur einem Jahr und eine Tariferhöhung um neun Prozent gefordert.

Die Lohnsteigerungen erfolgen in zwei Schritten:

  • Ab 1.1.2020: 5,5 Prozent, Pflegekräfte: 7,7 Prozent, Pflegefachkräfte: 7,3 Prozent

  • Ab 1.1.2021: 4,5 Prozent

  • Zulagen: 52,5 Prozent eines Monatsgehalts im ersten Jahr, 55 Prozent im zweiten Jahr


Zudem werden die Zulagen nun fest ausgezahlt. Bisher galt dies nur für 25 Prozent. Die übrigen Zahlungen erfolgten bisher variabel, je nach Betriebsergebnis der jeweiligen Einrichtung.

Die AWO Thüringen beschäftigt rund 10.000 Arbeitnehmer. Sie verfügt über Angebote in der Kinder- und Jugendhilfe, Altenpflege, Sozial- und Migrationsberatung sowie der Eingliederungshilfe. jh

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