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Contilia Gruppe
Aktualisiert am 30.06.2020 - 08:59

Zwei Standorte des Katholischen Klinikums Essen sollen schließen

Die Contilia will das katholische Klinikum Essen doch nicht abgeben. Stattdessen sollen zwei Standorte schließen. Für ein weiteres Haus hat das Unternehmen bereits Pläne.

  • Die Contilia will die Standorte Marienhospital und St. Vincenz Krankenhaus des katholischen Klinikums Essen schließen.

  • Das verbleibende Philippusstift soll ausgebaut werden.

  • Einige Angebote sollen auf andere Standorte des Konzerns verteilt oder in Kooperation mit der Uniklinik Essen erhalten werden.

Die Contilia will zwei Standorte des katholischen Klinikums Essen (KKE) schließen. Die dortigen Angebote sollen auf die übrigen Standorte des Konzerns aufgeteilt oder in Kooperation mit der Universitätsmedizin Essen erhalten werden, teilt das Bistum Essen mit. Das Philippusstift solle stattdessen ausgebaut und das Herz der stationären, medizinischen Versorgung im Essener Norden werden.

Geplanter Neubau abgesagt

Die Pläne zum Verkauf des KKE sind damit vorerst vom Tisch. Auch den geplanten Krankenhausneubau in Altenessen werde es nicht geben, teilt das Bistum Essen mit. „Das ist ein schwerer Schlag für Altenessen und löst zu Recht große Enttäuschungen bei vielen Menschen aus“, sagte Generalvikar Klaus Pfeffer.

Die Contilia Gruppe betreibt neun Krankenhäuser, 14 Seniorenstifte, acht Wohnanlagen und einige ambulante Pflegedienste, Tagespflegen und Gesundheitseinrichtungen. Das Unternehmen beschäftigt rund 7200 Mitarbeitende. ct

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