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Corona-Impfung
Aktualisiert am 29.04.2021 - 12:24

„Wir schließen die Zentren zu früh“

Vorstand Unger © DRK Sachsen

Das DRK Sachsen kritisiert die angekündigte Schließung von Impfzentren im Land. Es drohen logistische Probleme, warnt Rüdiger Unger, Vorstand des Landesverbands.

  • Das DRK Sachsen warnt davor, die Impfzentren im Land schon im Juli zu schließen.
  • Es gebe noch zu viel zu tun.
  • Nach den Plänen könnte der Verband ab Anfang Juni keine Erstimpfungen mehr in den Zentren anbieten.

Das DRK Sachsen kritisiert die Ankündigung der Landesregierung, die meisten Impfzentren in Sachsen ab Juli zu schließen. Noch sei es bei der Vielzahl nötiger Impfungen zu früh, die Impfzentren zu schließen, heißt es in einer Mitteilung des Landesverbands.

Die Auswirkungen dieser Entscheidung seien schon bald zu spüren, teilt der Träger mit. „Mit der Schließung von Impfzentren zum 30. Juni kann das DRK bereits ab Anfang Juni nur noch Erstimpftermine in den drei kreisfreien Städten anbieten“, sagt Rüdiger Unger, Vorstand des Landesverbands. Denn alle Impfwilligen erhalten am Ort ihrer Erstimpfung auch die zweite Dosis.

Grundversorgung nicht dauerhaft ersetzen

Einen dauerhaften Einsatz in der medizinischen Grundversorgung schließt der Landesverband aus. Generell seien es richtig, bei Haus- und Fachärzten zu impfen.

Das DRK Sachsen besteht aus 39 Kreisverbänden und 179 Ortsvereinen und Gemeinschaften. Die Landesgeschäftsstelle hat rund 100 Mitarbeitende, die vor allem beratend und unterstützend tätig sind. rv

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