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Impfpflicht
Aktualisiert am 24.11.2021 - 14:16

Stimmen für allgemeine Impfpflicht mehren sich

Diakonie-Präsident Lilie © Diakonie Deutschland

Diakonie-Präsident Lillie fordert eine allgemeine Impflicht gegen das Coronavirus. Unterstützung bekommt er von einem katholischen Träger.

  • Für Diakonie-Präsident Lilie ist eine allgemeine Impfpflicht der richtige Weg aus der Coronakrise.
  • Die Politik müsse nun handeln.
  • Auch der Vorstand der katholischen Stiftung Liebenau fordert eine Impfpflicht für alle. 

Die Diakonie will eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus. Angesichts der dramatischeren Situation müsse der Staat seine Verpflichtung zum Schutz von Menschenleben einlösen und handeln, sagt Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland. Wer geimpft werden könne, aber es noch nicht tut, der stelle sein Eigeninteresse über die Gesundheit aller anderen, sagt Lilie.

Tod und Leiden nicht in Kauf nehmen

„Die Impfstoffe stehen seit Monaten in ausreichender Menge bereit, es fehlt auch nicht an Aufklärung und Informationen“, so der Diakonie-Präsident. Die Argumente seien ausgetauscht und Handeln nun gefragt, wenn nicht Tod und Leiden sehr vieler Menschen in Kauf genommen werden wollen.

Impfpflicht für Berufsgruppen ist falsches Signal

Auch der Vorstand der katholischen Stiftung Liebenau fordert eine Impfpflicht für alle. Eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen reiche nicht, heißt es in einer Mitteilung . „Sich impfen zu lassen, ist nicht länger eine Entscheidung, die eine Person allein oder eine Berufsgruppe allein betrifft“, sagt der Vorstand der Stiftung Liebenau in einer Mitteilung. Eine Impfpflicht für eine Berufsgruppe sei eine unangemessene Stigmatisierung.

Zur Diakonie Deutschland zählen rund 5000 diakonische Unternehmen mit 600.000 Mitarbeitenden. rv

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