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Weiterbildung
Aktualisiert am 25.06.2021 - 10:48

Selbständige bei der Stange halten

Bereichsleiter Lawitschka © Alexander Lawitschka

Eine Studie im Auftrag des CJD identifiziert Faktoren, die den Abbruch einer beruflichen Qualifizierung wahrscheinlicher machen. Bereichsleiter Alexander Lawitschka beschreibt, wie Träger das Risiko minimieren können.

Unentschuldigte Fehlstunden, eine hohe Selbstständigkeit der Teilnehmenden, ein jüngeres Lebensalter und das Geschlecht – das sind die vier Risikofaktoren, die sich als besonders relevant für den Abbruch einer beruflichen Qualifizierung erwiesen haben. So sind Frauen stärker gefährdet, eine Ausbildungs- oder Qualifizierungsmaßnahme abzubrechen als Männer. Meist ist es aber nicht ein Risikofaktor allein, sondern ein Mix aus den genannten. Je mehr davon auf eine Person zutreffen, desto größer die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs.

Jedes Jahr brechen viel zu viele junge Menschen eine Berufsausbildung oder berufliche Qualifizierungsmaßnahme ab. Auch das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) ist davon betroffen. Bei uns liegt der Prozentsatz der nicht erreichten Maßnahmenziele bei 18,1 Prozent. Deutlich zu hoch, wie wir finden. Die Folgen sind mitunter dramatisch, denn häufig beginnt mit dem Abbruch ein sozialer Abwärtsstrudel, aus dem die Betroffenen nur schwer wieder herauskommen.

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