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DRK KV Rendsburg-Eckernförde
Aktualisiert am 14.07.2020 - 13:59

Rückforderung von Gemeinde führt zu Rechtsstreit

Das DRK Rendsburg-Eckernförde klagt gegen eine Rückforderung von 100.000 Euro. Es ist nicht das erste Mal, dass die Gemeinde Kronshagen Geld vom Verband zurückverlangt.

  • Das DRK Rendsburg-Eckernförde hat Klage gegen eine Rückforderung von Zuschüssen der Gemeinde Kronshagen von 100.000 Euro eingereicht.

  • Die Zuschüsse hat die Gemeinde für ein Seniorenzentrum gewährt, das der Verband 2018 verkauft hat.

  • Anfang 2019 musste das DRK Rendsburg-Eckernförde bereits ein Darlehen von 100.000 Euro an die Gemeinde Kronshagen zurückzahlen.

Das DRK Rendsburg-Eckernförde klagt gegen eine Rückzahlungsforderung der Gemeinde Kronshagen von 100.000 Euro. Die Gemeinde verlangt einen vor rund 40 Jahren für ein Seniorenzentrum an das DRK gewährten Zuschusses zurück. „Das DRK Rendsburg-Eckernförde bestreitet diese Rechtsauffassung“, sagt Geschäftsführer Thomas Stritzl. Ende 2018 hatte der Kreisverband ein Seniorenzentrum in Kronshagen an einen französischen Investor verkauft.

Verband musste 2019 Darlehen zurückzahlen

Der DRK-Kreisverband hatte insgesamt drei stationäre Pflegeeinrichtungen aufgrund einer finanziellen Schieflage veräußert. Zwei gingen an einen französischen Investor, darunter das Seniorenzentrum in Kronshagen. Neue Betreiberin der drei Einrichtungen ist die ‚Deutsche Seniorenwohnen GmbH’ mit Sitz in Berlin. Anfang 2019 musste das DRK Rendsburg-Eckernförde bereits ein Darlehen von 100.000 Euro an die Gemeinde Kronshagen zurückzahlen, das der Verband ursprünglich zur Sicherung des Betriebes des Seniorenzentrums in Kronshagen aufgenommen hatte.

Seit dem Verkauf seiner Pflegeheime betreibt das DRK Rendsburg-Eckernförde keine eigenen Einrichtungen mehr. Der Verband ist unter anderem in den Bereichen Blutspende, Katastrophenschutz und Erste-Hilfe-Ausbildung aktiv. sd

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