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AWO Saarland
Aktualisiert am 29.04.2020 - 10:07

Pflegeheime sind stark von Corona betroffen

Bei der AWO im Saarland mehren sich die Todesfälle nach einer Covid-19 Infektion in Pflegeheimen. Aus einem Grund sind die Häuser des Verbands besonders geplagt.

  • Im Saarland starben 71 Bewohner von Pflegeheimen nach einer Covid-19 Infektion.
  • Der Landesverband der AWO ist der größte Träger von Pflegeheimen im Saarland.
  • Allein in Saarbrücken starben 24 Bewohner in Pflegeeinrichtungen der AWO.

Saarländische Pflegeheime zählen 71 Todesfälle. Besonders Einrichtungen der AWO Saarland sind betroffen. So meldete die Seniorenresidenz Viktoria in Püttlingen zum Montag 19 Todesfälle, das Seniorenzentrum Johanna-Kirchner-Haus gab fünf Fälle an. Das meldete das Gesundheitsamt der Region Saarbrücken.

Stark belastete Einrichtungen erhalten Seelsorge

„Unsere Mitarbeitenden arbeiten derzeit an der physischen wie psychischen Belastungsgrenze“, sagte der Prokurist der AWO Saarland Jürgen Nieser. Die AWO biete seelsorgerische Unterstützung in besonders belasteten Einrichtungen. Eine psychologische Betreuung in der Zeit nach der Krise sei schon geplant. Die AWO Saarland betreut in 26 Senioren- und Pflegeheimen etwa 2100 Senioren in der Region und ist damit der größte Träger von Pflegeeinrichtungen vor Ort.

Die AWO Saarland ist ein Spitzenverband der Wohlfahrt, der sieben Kreisverbände und 113 Ortsverbände bündelt. Der Verband betreibt rund 310 Einrichtungen mit 5200 Mitarbeitenden in den Bereichen Altenpflege, Menschen mit Behinderung, Kinder-, Jugend und Familienhilfe, Integrationshilfe, Stadteilprojekte und Sozialpsychiatrie. ct

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