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Erzbistum Hamburg
Aktualisiert am 09.09.2021 - 12:42

Ökumenische Bietergemeinschaft will Klinik kaufen

Klinikum Groß-Sand © Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand

Die Immanuel Albertinen Diakonie und die St. Franziskus-Stiftung Münster wollen das Krankenhaus Groß-Sand in Hamburg kaufen. Parallel verhandeln sie eine weitere Übernahme.

  • Die Immanuel Albertinen Diakonie und die St. Franziskus-Stiftung Münster wollen gemeinsam das Krankenhaus Groß-Sand in Hamburg kaufen.

  • Die Bietergemeinschaft verhandelt mit dem Erzbistum Hamburg auch über den Kauf von Anteilen am Klinikkonzern Ansgar-Gruppe.

  • Das Krankenhaus Groß-Sand schreibt seit sechs Jahren Verluste.

Die evangelische Immanuel Albertinen Diakonie und die katholische St. Franziskus-Stiftung Münster verhandeln mit dem Erzbistum Hamburg über den Kauf des Krankenhauses Groß-Sand in Hamburg. Teil der Verhandlungen sei auch eine mögliche Übernahme von Anteilen der Ansgar-Gruppe durch die Bietergemeinschaft, teilt das Erzbistum mit.

Klinikverkauf verläuft stockend

Das Erzbistum Hamburg sucht seit mehreren Monaten einen Käufer für das wirtschaftlich angeschlagene Krankenhaus Groß-Sand. Die Klinik schreibt seit sechs Jahren Verluste. Nachdem ein Verkauf an einen christlichen Träger gescheitert war, hatten mehrere private Investoren ihr Interesse bekundet.

Das Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand hat 208 Betten und 20 Plätze in der geriatrischen Tagesklinik. Zum Leistungsumfang gehören unter anderem ein Zentrum für Geriatrie und Frührehabilitation, ein zertifiziertes Hernienzentrum sowie Orthopädie mit Endoprothetik.

Zur Ansgar-Gruppe gehören drei Krankenhäuser, zwei Medizinische Versorgungszentren und zwei Servicegesellschaften in Hamburg und Schleswig-Holstein. 2019 erwirtschafte der Konzern 219 Millionen Euro und beschäftigte rund 3.300 Mitarbeitende. Gesellschafter sind der Erzbischöfliche Stuhl zu Hamburg und das Erzbistum Hamburg. fb

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