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Stiftung Eben-Ezer
Aktualisiert am 29.11.2021 - 07:15

Nicht mehr allein auf weiter Flur

Vorstand Haase © Haase

Die Stiftung Eben-Ezer zieht unter das Dach der v. Bodelschwinghschen Stiftungen. Vor allem das Bundesteilhabegesetz hat diesen Schritt nötig gemacht. Vom neuen Verbund versprechen sich beide Träger Vorteile.

Zum Jahreswechsel wird es offiziell. Verwaltungsrat und Kuratorium haben zugestimmt. Ab 2022 fahren die Führungskräfte der Stiftung Eben-Ezer regelmäßig rund 40 Minuten vom Sitz in Lemgo in Nordrhein Westfalen nach Bielefeld zu den v. Bodelschwinghschen Stiftungen. Eben- Ezer geht mit einem der Schwergewichte der freigemeinnützigen Sozialwirtschaft eine Partnerschaft ein.

Die Stiftung Eben-Ezer, die überwiegend im ländlich geprägten Kreis Lippe Einrichtungen hat, verspricht sich vom Zusammenschluss eine Ausweitung ihres Einsatzgebietes. „Die regionale Begrenzung hemmt unsere Entwicklungsmöglichkeiten und ist ein zu enger Rahmen für unser unternehmerisches Handeln“, sagt Bartolt Haase, theologischer Vorstand der Stiftung. Handeln musste die Stiftung vor allem, weil die Zahl der von ihr betreuten Menschen mit Behinderung abnimmt. Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) und neue Angebote in den Ballungszentren sorgen für einen Rückgang der Zahl von Klientinnen und Klienten aus Städten und dem Umland des Landkreis Lippe. Die Partnerschaft mit den v. Bodelschwinghschen soll die Zukunft von Eben-Ezer sichern. Auch die v. Bodelschwinghschen wollen vom neuen Verbund profitieren.

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