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Diakonie Bayern
Aktualisiert am 13.07.2021 - 13:00

Mitarbeitende bekommen 1,8 Prozent mehr Geld

Die Beschäftigten der Diakonie Bayern erhalten ab April 2022 ein Lohnplus von 1,8 Prozent. Die Hälfte der Mitarbeitenden profitiert zudem von einer Zulage.

Dienstnehmer und Dienstgeber in der Arbeitsrechtlichen Kommission (ARK) der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern haben sich auf eine Gehaltserhöhung geeinigt. Die Gehälter der 97.000 Mitarbeitenden der Diakonie Bayern erhöhen sich ab April 2022 um 1,8 Prozent.

Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick:

  • Zum 1. April 2022 erhalten alle Mitarbeitenden der Diakonie Bayern 1,8 Prozent mehr Lohn.
  • Beschäftigte, die zwischen Oktober 2021 und März 2022 bei der Diakonie gearbeitet haben, bekommen im März 2022 eine einmalige Coronaprämie von 250 Euro.
  • Mitarbeitende in den Gehaltsgruppen E4 bis E6 sowie E8 und E9 in Pflege, Betreuung, Erziehung, Integration und Ergotherapie erhalten zum 1. Juli 2022 eine monatliche Zulage von 60 Euro. Das betrifft nach Angaben der ARK etwa die Hälfte der Belegschaft.

Erfolg beim zweiten Anlauf

Dienstnehmer und Dienstgeber einigten sich im zweiten Anlauf. Ein erster Versuch war im April gescheitert. Die Mitarbeiterseite hatte einen Coronabonus von 500 Euro und einen freien Tag zum Ausgleich der Belastungen während der Pandemie gefordert.

Die Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie Bayern besteht aus 16 unabhängigen Mitgliedern und trifft Entscheidungen für rund 117.000 Mitarbeitende aus Diakonie und Kirche. Sie ist paritätisch besetzt mit je vier Vertreterinnen und Vertretern der Mitarbeitenden im kirchlichen Dienst, der Mitarbeitenden im diakonischen Dienst, der kirchlichen Körperschaften und der Träger diakonischer Einrichtungen. mb

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