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Aktualisiert am 27.04.2020 - 12:29

„Medizinische Versorgung für Behinderte droht wegzubrechen“

Vorsitzender Mletzko © Bundesverband evangelischer Behindertenhilfe

Die gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Behinderungen ist gefährdet, warnt Uwe Mletzko. Der Vorsitzende des Bundesverbands evangelischer Behindertenhilfe sieht die Politik gefordert.

  • Die Versorgung von Menschen mit Behinderung ist wirtschaftlich nicht abgesichert, sagt der Vorsitzende des Bundesverbands evangelischer Behindertenhilfe Uwe Mletzko.
  • Abrechnungsfähige Leistungen von medizinischen Behandlungszentren würden wegfallen.
  • Die Zentren müssten unter den Rettungsschirm der Bundesregierung.

Die Medizinischen Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderung (MZEB) sind wirtschaftlich nicht abgesichert. Davor warnt Vorsitzende des Bundesverbands evangelischer Behindertenhilfe Uwe Mletzko. . In der Corona-Pandemie fielen abrechnungsfähige Leistungen weg und die notwendige Schutzausrüstung verursache zusätzliche Kosten. 

Einrichtungen befinden sich noch im Aufbau

Die Behandlungszentren müssten deshalb jetzt im Schutzschirm der Bundesregierung berücksichtigt werden, fordert der Bundesverband. „Passiert das nicht, droht diese besondere Versorgungsstruktur wegzubrechen“, sagt Mletzko. Da die gesetzlichen Grundlagen für die Einrichtungen erst 2015 gelegt worden, würden sich viele noch im Aufbau befinden. rv 
 

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