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AfD-Mitglieder
Aktualisiert am 29.05.2020 - 05:38

Leider kompliziert

Wohlfahrtsverbände können AfD-Mitgliedern nicht einfach kündigen. Jacob Joussen, Professor für Arbeitsrecht der Ruhr-Universität Bochum, erklärt warum.

Der Generalvikar des Bistums Münster machte dem Online-Portal ,Kirche + Leben‘ zufolge im Februar vor Mitarbeitervertretungen karitativer und kirchlicher Einrichtungen eine eindeutige Ansage: „Aktive AfD-Mitglieder können im Bistum Münster keine Leitungsaufgaben innehaben oder übernehmen.“ Auch wenn man sich diese Position wünschen mag – kann man sie auch rechtlich durchhalten? Dafür spricht zweifellos, dass schon auf den ersten Blick ein aktives Eintreten für die AfD christlichen Grundwerten widerspricht. Diese Auffassung teilen  zahlreiche Oberhirten der katholischen Kirche, der evangelischen ebenfalls. Und auch die Personalverantwortlichen der meisten Wohlfahrtsverbände, von der AWO über das DRK bis zum Paritätischen, werden hier dasselbe sagen: Führungsposition und aktive AfD-Mitgliedschaft? Das geht nicht zusammen.

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